Die Preise für nach Deutschland importierte Waren sind im Juni erneut stark gesunken. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lag der Index der Einfuhrpreise im Juni um 11,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
Importpreise fallen im Juni erneut stark
Analysten hatten einen Rückgang in dieser Höhe auf Jahressicht erwartet. Im Mai waren die Importpreise im Jahresvergleich um 10,4 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Importpreise im Juni den Statistikern zufolge leicht um 0,4 Prozent. Ökonomen hatten hier einen Anstieg von 0,5 Prozent prognostiziert.
Der starke Preisrückgang gegenüber Juni 2008 ist den Angaben zufolge insbesondere auf die gesunkenen Preise für importierte Energieträger zurückzuführen. Diese seien um 38,1 Prozent gefallen. Beispielsweise sanken die Preise für Rohöl um 42,7 Prozent und für Mineralölerzeugnisse um 44,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Mai stiegen die Preise für Rohöl dagegen um 12,4 Prozent und für Mineralölerzeugnisse um 12,5 Prozent.
Wie die Statistiker weiter mitteilten, fiel der Index der Ausfuhrpreise im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent. Im Mai und April war dieser auf Jahressicht um 2,7 Prozent beziehungsweise um 2,0 Prozent gesunken. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte sich der Index mit plus 0,1 Prozent leicht.
ddp