Das im Small Business Act for Europe verankerte Prinzip "Vorfahrt für kleine und mittlere Unternehmen" muss zügig durch konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Das verdeutlichte das Handwerk beim Europasymposium der deutschen Wirtschaft.
"Vorfahrt für KMU" zügig umsetzen
Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die kleinen und mittleren Unternehmen beweisen in der Wirtschafts- und Finanzkrise einmal mehr, dass sie ein Garant für Stabilität sind. Europäische und nationale Politik müssen ihnen den Spielraum geben, ihre Potentiale zu entfalten. Erst recht dürfen ihnen keine zusätzlichen finanziellen und bürokratischen Belastungen aufgebürdet werden."
Auch EU-Kommissar Günter Verheugen, ausgezeichnet mit der Ehrenmedaille des deutschen Handwerks, sprach sich bei der Auftaktveranstaltung zur ersten Europäischen Woche für kleine und mittlere Unternehmen für eine Stärkung der KMU-Politik aus. "Die Dynamik des Small Business Act for Europe muss in den nächsten Monaten weiter genutzt werden", so sein Aufruf in der gemeinsamen Diskussion mit Hans Heinrich Driftmann, Präsident des DIHK, Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender des gemeinsamen Mittelstandsausschusses von BDI und BDA, Michael Sommer, Bundesvorsitzender des DGB und Thomas de Maizière, Chef des Bundeskanzleramts.
Das gemeinsame Europasymposium von BDA, BDI, DIHK und ZDH stand unter dem Motto "Vorrang für den Mittelstand – Die Zukunft der kleinen und mittleren Unternehmen im globalen Wettbewerb sichern". Das Symposium stellte die deutsche Hauptveranstaltung der ersten von der Europäischen Kommission initiierten KMU Woche dar.
Vom 6. bis 14. Mai 2009 finden im Rahmen der Aktionswoche über 1.000 Veranstaltungen in ganz Europa statt. Davon allein 100 Veranstaltungen in Deutschland.
dhz
