Die Bundesregierung schränkt den Zugang von gering qualifizierten Arbeitskräften aus den EU-Beitrittsstaaten auf den deutschen Arbeitsmarkt für zwei weitere Jahre bis zum 30. April 2011 ein. Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt diese Entscheidung.
Handwerk begrüßt verlängerte Übergangsregelungen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit
"Die Verlängerung der Übergangsregelungen ist gerade in der derzeitigen Situation wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch eine richtige Entscheidung. Sie trägt dazu bei, den Arbeitsmarkt angesichts einer ohnehin schwierigen Entwicklung zu entlasten. Denn durch seine direkte Nachbarschaft ist Deutschland unmittelbar davon betroffen, dass die mittel- und osteuropäischen Nachbarländer erheblich unter der Wirtschaftskrise leiden", erklärte der Handwerkspräsident.
Da die weitgehenden Beschränkungen vor allem für gering Qualifizierte greifen, sei die Entscheidung zudem ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping sowie von Schwarzarbeit. "Wir erwarten daher, dass die Europäische Kommission diesen wichtigen Schritt der Bundesregierung ebenfalls positiv bewertet", sagte Kentzler.
dhz