Statistisches Bundesamt Weltwirtschaft bricht im Schlussquartal 2008 ein

Die weltweite Wirtschaftskrise hat im vierten Quartal 2008 zahlreiche G20-Länder erfasst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm Ende vergangenen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum besonders stark in Italien, Südkorea und Japan ab.

Weltwirtschaft bricht im Schlussquartal 2008 ein

Dort wurden laut dem Statistischen Bundesamt Rückgänge gegenüber dem Vorjahresquartal zwischen 2,9 Prozent und 4,3 Prozent verzeichnet. In Deutschland ging die Wirtschaftsleistung im Schlussquartal des Vorjahres mit 1,6 Prozent um 0,3 Prozent stärker zurück als im Durchschnitt der Europäischen Union.

In den Vereinigten Staaten nahm das BIP Ende 2008 um 0,8 Prozent ab. In China, Indien, Indonesiens und Argentinien hingegen stieg das BIP auch im vierten Quartal 2008 an. Mit Werten zwischen 4,9 und 6,8 Prozent lagen die Wachstumsraten in diesen Ländern aber deutlich unter denen, die noch in der ersten Hälfte des Vorjahres erzielt worden waren.

Nach Zahlen der Weltbank erwirtschafteten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer im Jahr 2007 fast 90 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts.

ddp