Die Bundesregierung will junge Berufstätige besser fördern und zu einem Hochschulstudium animieren. Dazu will Bundesforschungsministerin Annette Schavan die Mittel für sogenannte Aufstiegsstipendien deutlich ausweiten.
Bundesregierung für mehr Stipendien an Berufstätige
Der Zeitung zufolge haben sich bislang aber über 2700 berufstätige Frauen und Männer beworben. Für Studierende im Vollzeitstudium hat die Regierung ein Stipendium von 650 Euro plus 80 Euro Büchergeld im Monat vorgesehen. Für Familien ist zusätzlich eine Kinderbetreuungspauschale vorgesehen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.
Schavan sagte dem Blatt, nach einer Auswahlrunde im Dezember solle es im nächsten Jahr zwei weitere Runden geben. "Mit den Aufstiegsstipendien fördert die Bundesregierung gezielt die bessere Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung", betonte sie.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es an den Hochschulen derzeit nur etwa nur 10 000 Studenten ohne Abitur, die ohne zusätzliche Aufnahmeprüfung das Studium begonnen haben. Das sind weniger als ein Prozent aller Studierenden.
ddp
