Die Bundesregierung hat nun offenbar doch vor, die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen von der Steuer zu erhöhen. Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, zeigt sich erleichtert.

Traublinger fordert Gleichbehandlung
Wie einem Arbeitspapier aus dem Bundeswirtschafts- und dem Bundesfinanzministerium zu entnehmen ist, plant die Bundesregierung im Rahmen ihres Konjunkturprogrammes, die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen bei Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen von maximal 600 Euro auf 1.200 Euro zu verdoppeln.
Die maximale Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen wie Putzhilfen soll aber 4.000 Euro betragen. Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger sagte "es ist nicht einzusehen, warum man hier mit zweierlei Maß messen will!“ Eine höhere Absetzbarkeit der Handwerkerrechnungen würde nicht nur die Binnenkonjunktur beleben, sondern auch die Schwarzarbeit wirksam bekämpfen.
„Damit könnte man in diesen unsicheren Zeiten wirksam helfen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze in unseren Betrieben zu sichern,“ so der BHT-Präsident. Das Handwerk erwarte, dass sowohl im Sinne der Verbraucher als auch der Handwerksbetriebe nachgebessert wird, bekräftigt Traublinger.
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