Die Pläne der Bundesregierung, Mitarbeiter künftig stärker am Erfolg ihrer Unternehmen zu beteiligen, wird nach Ansicht von Experten keine großen Auswirkungen haben.
Mitarbeiterbeteiligung "bestenfalls" ein Signal
Er rechne durch die Förderung nicht mit einer "Massenbewegung", sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, im ZDF-"Morgenmagazin". Auch künftig werde nur etwa jedes zehnte Unternehmen seine Mitarbeiter am Erfolg beteiligen.
Gerade kleinere Betriebe würden es sich sehr genau überlegen, ob sie diese Mitwirkung auf der Kapitalseite wirklich wollten. Das geplante Gesetz zur besseren Förderung von Arbeitnehmer-Kapitalbeteiligungen sei daher "bestenfalls" ein Signal, so Zimmermann.
Im Grundsatz lobte der Experte eine Mitarbeiterbeteiligung als gute Regelung. Diese erhöhe die Motivation der Mitarbeiter und verstärke deren Identifikation mit den Unternehmenszielen. Das Kabinett hatte den Gesetzentwurf am Mittwoch beschlossen.
ddp