Statistisches Bundesamt Preise im August sinken stärker als erwartet

Die deutschen Verbraucherpreise sind im August etwas stärker gefallen als erwartet. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank der Preisindex auf Basis von Daten aus sechs Bundesländern um 0,3 Prozent gegenüber Juli. Die Jahresteuerung wurde auf 3,1 Prozent beziffert.

Preise im August sinken stärker als erwartet

Die rückläufige Monatsrate war laut Behörde vor allem auf relativ starke Preisrückgänge bei Heizöl (je nach Bundesland von minus 8,6 bis minus 11,6 Prozent) und Kraftstoffen (minus 4,9 bis minus 6,4 Prozent) zurückzuführen. Ohne Heizöl und Kraftstoffe lag die Jahresrate der jeweiligen Bundesländer zwischen plus 2,2 und plus 2,7 Prozent.

Auch bei den Nahrungsmitteln waren die Preise gegenüber dem Vormonat rückläufig (minus 0,3 bis minus 0,7 Prozent). Dieser Rückgang war in erster Linie saisonbedingt, vor allem bei Obst und Gemüse. Allerdings hätten die Jahresraten bei den Nahrungsmitteln immer noch zwischen plus 6,2 und plus 8,5 Prozent gelegen, teilten die Statistiker mit.

Ebenfalls preisdämpfend wirkten saisonbedingt Pauschalreisen (minus 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat) und Ferienwohnungen (minus 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat). Die Veränderungen zum Vorjahr lauteten für diese beiden Positionen plus 2,3 Prozent beziehungsweise plus 1,5 Prozent.

ddp