Michael Bosch, Orgelbauermeister aus Niestetal bei Kassel: "Vor allem Kirchenorgeln leiden unter der geringen Luftfeuchtigkeit. Unser Notdienst mit vier Mitarbeitern war in der Weihnachtszeit fast täglich unterwegs. Insgesamt hatten wir 30 Einsätze." Foto: privat
Alois Lottes, Kfz-Technikermeister aus Bayreuth: "Wir müssen reihenweise Liegenbleiber von der Straße holen: Ältere Batterien brechen zusammen, beim Diesel fallen die Glühkerzen aus und Kurzstreckenfahrern frieren die Kurbelgehäuse ein." Foto: Lottes
Klaus Linder, Kaminkehrermeister aus Buchloe: "Wir profitieren von der Kälte. Das Messen der Heizungen ist einfacher als im Sommer, weil sie im Winter alle laufen. Allerdings ist meine Arbeit auf dem Dach durch den Frost auch gefährlicher als sonst." Foto: privat
Dteffen Rössel, Ofenbaumeister aus Colmnitz: "Der kalte Winter ist insgesamt gut fürs Geschäft. Vor allem Kleinaufträge für Reparaturen häufen sich in diesen Tagen. Außerdem wird den Menschen wieder bewusst, wie wichtig doch ein Ofen ist." Foto: Müller
Verena Kurz-Feuerstein, Bestattermeisterin aus Heidelberg: "Wir planen bei extremen Frost für eine Erdbestattung drei Tage Vorlaufzeit ein. Beim Ausheben der Gräber muss der tiefgefrorene Boden mit dem Presslufthammer aufgebrochen werden." Foto: privat
Vom Frost kalt erwischt?
Ganz Deutschland klagt über eine Kältewelle. Im Osterzgebirge zeigte das Thermometer in der Nacht zum 7. Januar eine Temperatur von minus 28 Grad Celsius an. Der klirrende Frost macht auch Handwerksbetrieben zu schaffen, andere profitieren von der Kälte.
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