Die hohen Energiepreise sind allerorten ein Aufreger. Ein neues Internetportal der Bundesregierung soll die Verbraucher besser über die Zusammenhänge auf den Energiemärkten informieren und gibt wertvolle Energiespartipps.
Energiespartipps per Mausklick
Bei der Vorstellung des neuen Internetportals energie-verstehen.de hat die Bundesregierung anhaltende Spekulationen über ein mögliches Scheitern des zweiten Teils ihres Energie- und Klimaschutzpaketes erneut zurückgewiesen. Er rechne mit einer Einigung bis zur geplanten Beschlussfassung im Bundeskabinett am 18. Juni, sagte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Die zuständigen Ressorts befänden sich im Verhandlungsprozess. Die meisten Fragen seien bereits gelöst. "Und das, was noch übrig bleibt, muss sich meiner Meinung nach lösen lassen", sagte Glos.
Vorwürfe, dass der Verhandlungsprozess durch die Einwände aus dem Bundeswirtschaftsministerium blockiert worden sei, wies der Minister zurück. "Das liegt nicht an uns, dass wir uns noch nicht voll geeinigt haben", sagte er.
In den vergangenen Wochen hatte es in der Großen Koalition unter anderem Streit über die Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer, Maßnahmen zu Energieeinsparungen an Gebäuden sowie den beschleunigten Ausbau der Stromnetze gegeben. Wegen der Differenzen war der ursprünglich für Mai vorgesehene Beschluss des Energie- und Klimapakets verschoben worden.
"Mit Hilfe von energie-verstehen.de wollen wir die Verbraucherinnen und Verbraucher besser über die Zusammenhänge auf dem Energiemarkt aufklären", sagte Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CDU) zu dem neuen Internetportal, das nach und nach um Informationen zu Gas, Röhol und weitere Energieträger erweitert werden soll.
pc/ddp