Die Volksrepublik China hat in den vergangenen acht Jahren ihre Importe nach Deutschland nahezu verdreifacht. Damit ist China zum drittgrößten Importland aufgestiegen.
Deutsche Importe aus China stark gestiegen
Mit Einfuhren im Wert von 54,6 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sei China zum drittgrößten Importland hinter Frankreich und den Niederlanden geworden, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Jahr 2000 habe China mit einem Importwert von 18,6 Milliarden Euro noch auf dem zehnten Platz gelegen.
Nach Angaben der Behörde machten Büromaschinen und Datenverarbeitungsgeräte mit 18,6 Prozent den größten Anteil der Importe aus. Mit 16,5 Prozent folgte der Bereich der Nachrichtentechnik, Radios, Fernsehgeräte und elektronische Bauelemente. Einen rasanten Anstieg vollzog von 2000 bis 2007 die Einfuhr von Kraftfahrzeugen. Diese erhöhten sich von 80,9 Millionen Euro im Jahr 2000 auf 455,6 Millionen Euro im Jahr 2007. Der Anteil an den gesamten deutschen Kraftfahrzeugimporten im vergangenen Jahr war mit 0,6 Prozent jedoch noch gering.
Dem Bundesamt zufolge konnte China nicht nur in Deutschland in der Liste der wichtigsten Importländer in den vergangenen Jahren aufsteigen. 2007 verdrängte das Land die Vereinigten Staaten vom zweiten Rang der wichtigsten Exportnationen. Mit einem Exportwert von 1.218 Milliarden Dollar habe China hinter Deutschland mit 1.327 Milliarden Dollar gelegen.
ddp