Statistisches Bundesamt Einfuhr von Energieträgern deutlich teurer

Der Kostenanstieg im Energiesektor hat im Februar die Einfuhrpreise in die Höhe getrieben. Die Preise für importierte Waren verteuerten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,9 Prozent.

Einfuhr von Energieträgern deutlich teurer

Das war der höchste Anstieg seit Juli 2006, als die Kosten um 6,3 Prozent zugelegt hatten, teilte das Statistische Bundesamt mit. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse wären die Importpreise im Februar 2008 im Vergleich zum Vorjahr um lediglich 1,6 Prozent gestiegen.

Die Einfuhr von Energieträgern wurde den Angaben zufolge 35,7 Prozent teurer. Die Rohölpreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar fast um die Hälfte, für Mineralölerzeugnisse mussten 38,6 Prozent mehr gezahlt werden. Steinkohle verteuerte sich um ein Drittel.

Im Nahrungsmittelbereich gab es mit 57,3 Prozent den deutlichsten Preisanstieg beim Import-Weizen. Zitrusfrüchte kosteten ein Drittel mehr als vor einem Jahr. Billiger hingegen waren mit minus 29 Prozent Datenverarbeitungsgeräte und -einrichtungen sowie elektronische Bauelemente mit einem Minus von 18,3 Prozent.

Im Januar 2008 und im Dezember 2007 hatte die Jahresveränderungsrate plus 5,2 Prozent beziehungsweise plus 3,7 Prozent betragen.

ddp