Das Wachstumstempo der deutschen Wirtschaft hat in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres nachgelassen. Auf Jahressicht erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 1,8 Prozent.
617.000 mehr Erwerbstätige
Gegenüber dem dritten Quartal habe es saisonbereinigt um 0,3 Prozent zugelegt, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im dritten Quartal war das BIP gegenüber dem zweiten Quartal um 0,7 Prozent gestiegen. Damit bestätigten die Statistiker ihre Zahlen vom 14. Februar.
Getragen wurde das Wirtschaftswachstum nach Angaben der Statistiker von Oktober bis Dezember vom Außenhandel und von den Bruttoanlageinvestitionen. Im Inland seien lediglich von den Ausrüstungsinvestitionen positive Wachstumsimpulse ausgegangen. Der Konsum habe wachstumshemmend gewirkt. Eingebrochen seien insbesondere die privaten Konsumausgaben.
Die Wirtschaftsleistung sei im vierten Quartal von rund 40,3 Millionen Erwerbstätigen erbracht worden. Das seien 617.000 Personen oder 1,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor gewesen. Für das Gesamtjahr ergab sich ein BIP-Plus gegenüber dem Vorjahr von 2,5 Prozent nach 2,9 Prozent im Vorjahr.
ddp