Konjunktur Dresdner Bank nennt keine Prognose für 2008

Die Dresdner Bank geht davon aus, dass sich die Lage an den Finanzmärkten allmählich beruhigt. Die Tochter des Versicherungskonzerns Allianz erwartet außerdem keine tiefgreifende globale Wachstumsschwäche.

Dresdner Bank nennt keine Prognose für 2008

"Die amerikanische Wirtschaft sollte sich nach einer Stagnation im ersten Halbjahr 2008 anschließend wieder schrittweise erholen. Im Euroraum erwarten wir ein schwaches Winterhalbjahr und eine Belebung in der zweiten Jahreshälfte", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Walter bei der Vorlage der Bilanz 2007. Eine konkrete Prognose für das Geschäft der Bank im laufenden Jahr gab Walter nicht ab.

Die Dresdner Bank hatte im vergangenen Jahr mit 710 Millionen Euro ein rückläufiges operatives Ergebnis verzeichnet. 2006 waren es noch 1,35 Milliarden Euro. Während das Kundengeschäft in allen Geschäftsbereichen gut verlief, waren Teile des Investment Bankings im zweiten Halbjahr 2007 von den Turbulenzen an den Finanzmärkten betroffen. Dies hatte zu umfassenden Bewertungskorrekturen von 1,275 Milliarden Euro bei der Tochter Dresdner Kleinwort geführt.

Die Zahlen waren bereits in der vergangenen Woche bei der Bilanz-Pressekonferenz der Allianz veröffentlicht worden.

ddp