Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sieht keinen aktuellen Anlass für eine Korrektur der Wachstumsprognose nach unten oder ein Konjunkturprogramm. Die bisherige Prognose von 1,7 Prozent sei nach wie vor richtig. Von Karin Birk, Berlin
Glos sieht keinen Anlass für Konjunkturprogramm
"Ich sehe keinen Anlass die Prognose zu ändern", sagte er. Er sehe deshalb auch "keine Notwendigkeit für ein Konjunkturprogramm" oder "irgendwelche konkrete Maßnahmen auf den Tisch zu legen." Auch am Horizont sehe er keine Anzeichen, die entsprechende Schritte notwendig machten, bekräftigte der CSU-Politiker.
Gleichwohl sei sein Ministerium dabei, für den Fall eines wirtschaftlichen Abschwungs, Gegenmaßnahmen zu erarbeiten. Müssten solche Schritte ergriffen werden, so würde er zuerst einmal bei den Steuern ansetzen, sagte Glos weiter.
Von Subventionen halte er dagegen weniger. Man müsste in einer solchen Situation auch mehr auf die Beschäftigung schauen und diese stärken. Dies gelte insbesondere für das Handwerk und für den privaten Wohnungsbau.