Steinbrück zieht Bilanz

Steinbrück zieht Bilanz

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (64) provoziert gern. Auch in seinem aktuellen Buch „Unterm Strich“, das seit Monaten in den Büchercharts steht, spricht der Hanseate Klartext. Seine Kritik an gierigen Bankern und allzu marktgläubigen Politikern ist deutlich. Die Finanzmarktkrise ist in dem Werk aber nur ein Aspekt; er nimmt den Sozialstaat Deutschland per se unter die Lupe, er schreibt von der grassierenden Globalisierung der Wirtschaft und er knöpft sich zum Schluss noch seine eigene Partei, die SPD, vor. Seine grundsätzliche These in dem 480-Seiten-Buch: „Wir werden uns gehörig anstrengen müssen, um unseren Lebensstandard, unsere Sozialstaatlichkeit und unsere freiheitlich-demokratische Ordnung zu erhalten.“ bur