15.000 Konfirmanden haben in ganz Deutschland 60.000 Brote gebacken. Die Aktion 5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt" erwartet damit einen Gesamterlös von 300.000 Euro. Finanziert werden Bildungs- und Ausbildungsprojekte in Bangladesch, Ghana und Kolumbien.

Bei der "Aktion 5.000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt" haben 15.000 Konfirmanden aus ganz Deutschland insgesamt 60.000 Brote gebacken. Mehr als 900 Kirchengemeinden haben sich an der Aktion beteiligt. Bäcker haben ihre Zeit, Backöfen, Mehl und weitere Zutaten zur Verfügung gestellt. Die Erlöse von 311 Gruppen belaufen sich derzeit auf 110.000 Euro. An Gesamterlösen werden 300.000 Euro erwartet.

Das evangelische Hilfswerk "Brot für die Welt" fördert mit dem Geld, Projekte zur Bildung und handwerkliche Ausbildung in Bangladesch, Ghana und Kolumbien, darunter auch Bäcker. Die Konfirmanden hatten sich im Rahmen der Aktion mit dem Alltag Jugendlicher in den Projektländern auseinandergesetzt, Ausstellungen gestaltet und im Gottesdienst mitgewirkt.
Herzensangelegenheit und Nachwuchswerbung
Für die Bäcker war die Aktion nach Aussage von Bäcker-Präsident Peter Becker eine Herzensangelegenheit. "Die gemeinsame Arbeit für den guten Zweck schafft einen Gemeinschaftsgeist, den wir in unserer Gesellschaft dringend benötigen." Zusätzliche nutzten die Betriebe die Gelegenheit, Nachwuchs zu werben. "Die Schüler können mit anfassen und erfahren in der Backstube hautnah, was das Handwerk zu bieten hat", sagte Becker. Für den Bäcker biete die Aktion die Chance, Jugendliche aus den verschiedensten Schulformen für den Beruf zu begeistern.
Die Aktion ist eine Kooperation der Evangelischen Kirche in Deutschland, des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks und des Evangelischen Verbandes Kirche Wirtschaft Arbeitswelt.