"Absichern statt Abstürzen" Zimmerer starten Präventionskampagne

Mit "Absichern statt Abstürzen" haben der Verband "Holzbau Deutschland" und die Berufsgenossenschaft Bau haben eine Präventionskampagne für Arbeitssicherheit gestartet.

"Absichern statt Abstürzen": "Holzbau Deutschland" hat eine Präventionskampagne für Arbeitssicherheit gestartet. - © Foto: Gina Sanders/Fotolia.com

Das Ziel der Ende November in Berlin vorgestellten Präventionskampagne sei es, so der Verband, Arbeitsunfälle und besonders Absturzunfälle weitgehend zu vermeiden, zumindest aber deutlich zu reduzieren. Die Arbeitssicherheit solle nachhaltig in den Alltag der Unternehmer und Beschäftigten verankert werden. Dazu bekommen Unternehmer Hilfestellungen u.a. in Form von Schulungen und Broschüren. Die Kampagne wird über mehrere Jahre laufen und wird von Holzbau Deutschland und seinen Landesverbänden getragen.

Mit der Präventionskampagne will "Holzbau Deutschland" die Unternehmer und Mitarbeiter im Holzbau mehr für die Arbeitssicherheit sensibilisieren und das Bewusstsein für die Gefahrenquellen schärfen. Der Holzbau solle insgesamt noch sicherer gemacht werden. Kosten würden reduziert und das Image des modernen und attraktiven Zimmerer-Berufes im Rahmen der Nachwuchswerbung werde gesichert.

Ullrich Huth, Vorsitzender von "Holzbau Deutschland": "Mir als Arbeitgeber und Holzbauunternehmer liegt tagtäglich die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb und auf den Baustellen persönlich am Herzen. Ich appelliere daher an meine Kolleginnen und Kollegen, die Arbeitssicherheit zur obersten Priorität zu erklären und nachhaltig in den Alltag unserer Holzbaubetriebe zu integrieren."

Die Kampagne richte sich primär an alle Unternehmer und deren Angestellten im Holzbau. Aber auch andere am Bauprozess Beteiligte wie Planer, Betriebsärzte, die Zulieferindustrie sowie die Handwerkskammern sollen zur Verbreitung der Kampagneninhalte angesprochen werden.