Internationale Bauausstellung "Zukunft des Miteinanders"

Kosmopolitisch und zukunftsweisend. Das ist der Anspruch, den sich die Internationale Baumesse (IBA) in Hamburg in diesem Jahr stellt. Im Fokus der diesjährigen Messe: Innovativer Städtebau im Zeitalter des Klimawandels. Die ausgestellten Projekte sprechen für sich.

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    So geht Wohnen morgen. Die IBA zeigt, wie Wohnkultur in ein paar Jahren aussehen kann.
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    Ein Schwerpunkt der Messe ist der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. So könnte in naher Zukunft der S-Bahnverkehr im Stadtteil geregelt sein.
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    Die unterschiedlichen Projekte der Ausstellung sprechen eine gemeinsame Sprache. Die Sprechblase verdeutlicht es.

Die Messe setzt ein Zeichen. Denn auf dem 23 Hektar großen Areal in dem bislang städteplanerisch vernachlässigten Stadtteil Wilhelmsburg findet die Messe bis zum 3. November statt.

Zu den Highlights gehören ein ehemaliger Flakbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der zum Energiebunker mit Aussichtscafé umgebaut wurde und bis zu 3.000 Haushalte mit Öko-Energie versorgen wird.

Außerdem werden Häuser mit Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes präsentiert sowie ein Gebäude mit einer Energie erzeugenden Algenfassade. In den kommenden Monaten sind auf dem Gelände mehrere Ausstellungen, Kongresse und Tagungen geplant.

Projekte der kulturellen Vielfalt

Ob künstlerische Interventionen und Konzerte an überraschenden Orten oder begeisterte Wilhelmsburger Schüler beim kostenlosen Ferienprogramm: Die Projekte der kulturellen Vielfalt spiegeln das kulturelle Leben der Elbinseln in seinen unterschiedlichen Facetten wider.

Mit den Projekten im kulturellen Bereich unterstützt die IBA Hamburg Veranstaltungen auf den Elbinseln, die einen kulturellen Bezug zu den Themen der IBA herstellen und als nachhaltiges Veranstaltungskonzept einen Mehrwehrt für den Stadtteil bereithalten.

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sagte, die IBA stoße bereits jetzt auf internationales Interesse. Sie öffne für Wilhelmsburg eine Perspektive "weg vom lange vergessenen Stadtteil und hin zu einem Raum, in dem man gern lebt, arbeitet und wohnt". dhz/dapd