Ob unebene Treppenstufen, zu kurze Handläufe oder dunkle Treppenhäuser: Treppen steigen kann gefährlich sein. Für mehr Sicherheit setzt sich seit zehn Jahren das Deutsche Institut für Treppensicherheit ein. Angesichts des demographischen Wandels wird sie immer wichtiger.

Seit 2002 versucht das Deutsche Institut für Treppensicherheit, auf die Gefahren an Treppen aufmerksam zu machen. Außerdem gibt der gemeinnützige Verein, der seinen Sitz in Augsburg hat, Tipps mit welchen Maßnahmen die Sicherheit in privaten Haushalten oder im öffentlichen Raum verbessert werden kann.
Angesichts des demographischen Wandels gewinnt die Sicherheit an Treppen nach Ansicht von Siegfried Schmid an Bedeutung. „Mit dem Anteil an älteren Menschen in der Bevölkerung steigt auch der Prozentsatz der altersbedingten Behinderungen. Darauf müssen wir bei der Gestaltung der Verkehrswege reagieren“, so der erste Vorsitzende des Vereins. Das gelte genauso für den Privathaushalt wie für öffentlich zugängliche Gebäude.
Tipps für mehr Sicherheit
Zu den wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen auf Treppen gehören laut DIT:
- gute und ausreichende Beleuchtung
- eine kontrastreiche Gestaltung der Trittstufen
- feste und griffsichere Handläufe auf beiden Seiten der Treppe
- durchgehend ausgeführte Handläufe und
- Handläufe, die über die erste und letzte Stufe hinausgeführt werden.