Paralympics Verbandspräsident dankt Orthopädie-Technikern

Klaus-Jürgen Lotz, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik, hat sich bei den Orthopädie-Technikern für ihren ehrenamtlichen Einsatz bei den Paralympics bedankt. Die Orthopädie-Technik sei neben den sportlichen und medizinischen Teams unverzichtbar für tolle Leistungen in London.

Vier Jahre Arbeit für diesen Moment: Einzug des deutschen Teams bei den Paralympics in London. - © BIV Orthopädie-Technik

Lotz hat am Donnerstag die Service-Werkstatt im paralympischen Dorf besucht, um den Technikern am Einsatzort zu danken. "Mit der Arbeit vor Ort und der Unterstützung der Athleten aus aller Welt leisten die Techniker einen wichtigen Beitrag für faire und leistungsstarke Wettbewerbe", sagte Lotz. Die Orthopädie-Technik sei neben den sportlichen und medizinischen Teams unverzichtbar für tolle Leistungen. Mit dieser Unterstützung könnten sich die Athleten voll und ganz auf den Wettkampf konzentrieren. "Denn selbst die beste Technik holt nicht alleine Gold", so Lotz.

Die Ottobock-Werkstatt im paralympischen Dorf, in der die Athleten ihre Prothesen und Rollstühle warten und reparieren lassen können, war schon in den Tagen vor dem Startschuss gut besucht. "Wir hatten bereits 900 Arbeitseinsätze in der Woche vor dem Start", sagte Rüdiger Herzog vom Service-Team des Medizintechnikunternehmens Ottobock der "Deutschen Handwerks Zeitung". In Peking 2008 waren es insgesamt 2.000 Einsätze. Es könnte also einen neuen Arbeitsrekord geben.

Paralympics bekommt verdiente Wertschätzung

Verbandspräsident Lotz zeigte sich beeindruckt von der Eröffnungsveranstaltung in London: "Ein großartiger Auftakt. Es war an der Zeit, dass die paralympischen Athleten eine solche Wertschätzung erfahren. Es freut mich für die Sportler, die sich so intensiv auf die Spiele vorbereitet haben." Die Spiele starteten am Mittwoch Abend mit einer spektakulären Eröffnungsfeier. Mehr als 4.200 behinderte Sportler zogen ins Olympiastadion ein. dhz