Energiewende Klimahandwerk: Effizienz in den Mittelpunkt stellen

Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) beklagt, dass die Politik bei der Energiewende die falschen Schwerpunkte setzt. Verbandspräsident Manfred Stather fordert in einem Statement, dass ein viel stärkerer Fokus auf die Frage der Energieeffizienz gelegt werden müsse, statt Energieformen wie Photovoltaik zu fördern, die gerade einmal zwei Prozent der Gesamtenergiemenge produziere.

Manfred Stather will die Energieeffizienz stärker in den Mittelpunkt der Energiewende rücken. - © ZVSHK

Bis 2050 sollen 50 Prozent der derzeit verbrauchten Energiemenge durch Steigerung der Energieeffizienz eingespart werden. Der ZVSHK glaubt nicht, dass dieses Ziel über eine selbstständige Marktregulierung erreichbar ist, wie es von vielen Politikern immer propagiert werde. Programme, Initiativen und die bereits vorhandenen Technologien müssten viel stärker unterstützt und gefördert werden. Stattdessn flössen Millionen an Staatsgeldern für Windparks und Photovoltaikanlagen und die Politik zeige sich gerne auf Fachmessen.

Keine Alternative zur Energieeffizienz

Die Immobilienbesitzer sollten, so der Verband, viel mehr vom Einsatz vorhandener technischer Möglichkeiten überzeugt werden, etwa dem Einbau eines technisch einwandfreien Heizkessels, so Stather. Zu energieeffizienten Maßnahmen gebe es keine Alternative. Das Aktionsprogramm "Grüne Wärme für Wohngebäude" des SHK-Handwerks mit zahlreichen Forderungen und Maßnahmen sei ein Weg, wie sparsamer mit Energie umgegangen werden kann. dhz