Die Elektro- und Informationstechnischen Handwerke setzen darauf, dass Handwerker, die mit der Installation von intelligenten Netzwerken Erfahrung haben, am besten ihren Kunden deren Nutzwert erklären können. Damit die Spezialisten aus den E-Handwerken auf dem aktuellen Stand sind, zeigt die Sonderschau „Das E-Haus“ vom 15. bis 20. April auf der Light+Building 2012 die neuesten technischen Entwicklungen und ihre Anwendungen in der Praxis.
Die Schwerpunkte lauten:- Energiemanagement: Erzeugung von Energie mit Photovoltaik- und Kleinwindkraftanlagen, Energiespeicherung, Ladeinfrastruktur im Privathaus für E-Fahrzeuge
- Beleuchtungstechnik
- Generationen übergreifendes Wohnen
- Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
- Multimedia
Die Sonderschau „E-Haus“ wird vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) durchgeführt und am Gemeinschaftsstand der E-Handwerke in Halle 8.0, Stand J60/K62 gezeigt. Das Projekt wird von 40 Partnern aus der Industrie unterstützt.
Das E-Haus – Konzept
Das E-Haus ist ein 100 Quadratmeter großes Modellhaus mit sieben Räumen: Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad, ein Raum fürs Energiemanagement, einer für die Regelungs- und die Heiztechnik sowie eine Garage mit Elektroauto. Alle Systeme und Produkte im E-Haus sind auf der Basis des weltweiten Standards für Gebäudeautomation KNX vernetzt und während der Light+Building im Live-Betrieb. Kerntechnologie ist KNX NET IP. Darüber hinaus kommen auch Standard KNX sowie PLC und drahtlose Kommunikation wie GSM zum Einsatz. Zudem werden funkbasierte Systeme wie EnOcean vorgestellt. Sie eignen sich für das Nachrüsten bestehender Bauten. Dazu kommen die unterschiedlichen Bedienmöglichkeiten: vom Standard-Schalterprogramm über spezifische Panels bis hin zu mobilen Bedienoberflächen auf Tablet PC und Smartphone. Das E-Haus demonstriert auch, wie Gebäudetechnik bzw. Gebäudeautomation und Informationstechnik (IT) immer weiter zusammenwachsen.
Weitere Sonderschauen zur energieeffizienten Vernetzung
Parallel zum E-Haus präsentiert die Messe Frankfurt die Sonderschau "Gebäude als Kraftwerk im Smart Grid“. Die Schau zeigt das vernetzte Gebäude als Kraftwerk, das nachhaltig Energie erzeugt, nutzt, speichert und in ein intelligentes Netz (Smart Grid) eingebunden ist. Die Vernetzung regionaler Strukturen steht im Mittelpunkt der Präsentation von KNX-City in der Galleriahalle Süd.