Die Umsätze der Zahntechniker stagnieren im laufenden Jahr. Das hat die Konjunkturumfrage des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) ergeben. Saisonbedingt sank der Umsatz im dritten Quartal um 9,9 Prozent. Betriebe wollen wegen der zum 1. Januar geplanten neuen Gebührenordnung eventuell Patientenversorgungen zurückstellen.

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 verzeichnet das Zahntechniker-Handwerk eher schwache Umsätze, so der VDZI. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 sei der Branchenumsatz lediglich um 0,3 Prozent gewachsen.
Im Vergleich zum Vorquartal erzielten die zahntechnischen Meisterbetriebe im dritten Quartal saisonal bedingt ein Umsatzminus von 9,9 Prozent. Der Wert lag dabei sogar um 0,7 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
32,5 Prozent der Betriebe erwarten eine Verbesserung der Geschäftslage
Die Erwartungen der zahntechnischen Labore an die Geschäftsentwicklung bilden die Erfahrungen mit den branchentypischen saisonalen Nachfrageeffekten ab. Der Erwartungsindex für das letzte Quartal des Jahres liegt bei plus 19,9 Prozentpunkten. 32,5 Prozent der befragten Betriebe gehen von einer Verbesserung der Geschäftslage aus, 12,6 Prozent erwarten eine Verschlechterung.
Aus Sicht des VDZI ist es möglich, dass Zahnärzte in Erwartung der ab 1. Januar 2012 geplanten Einführung der neuen Gebührenordnung einen gewissen Umfang an Patientenversorgungen zurückstellen werden. dhz