Die neue Nachwuchswebsite des Metallhandwerks ist online. Der Bundesverband Metall (BVM) will mit der neuen Seite Jugendliche in ihrer eigenen Sprache über Metallberufe informieren sowie Karriere- und Bewerbungstipss geben. Im nächsten Schritt wird die Seite um multimediale und interaktive Elemente ergänzt.

Die neue Nachwuchswebsite des Metallhandwerks ist online. Die Seite informiert Schüler und Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren über die Welt der Metallberufe. Dort können sie in der Berufsorientierungsphase in Zukunft die Betriebe in ihrer Region finden, die Praktika anbieten oder ausbilden. In ihrer nächsten Ausbaustufe wird die Seite um multimediale und interaktive Elemente ergänzt sowie Informationen für Eltern und Lehrer ergänzt.
Angesichts der umfassenden Bedeutung, die das Internet heute für Jugendliche in allen Lebenslagen habe, sei im Rahmen der BVM-Kampagne zur Nachwuchssicherung als Erstes eine neue, jugendgerechte Website in Angriff genommen worden, so der BVM. Die Website informiere daher über alle Berufe, die in Metallbetrieben erlernt werden können, sowie über Karrierechancen. Sie biete einen Einschätzungstest und gebe Bewerbungstipps. Anfang kommenden Jahres lädt die neue Website zu einem Gewinnspiel ein.
Betriebe für O-Töne gesucht
Die bisher statischen Informationen werden durch bewegte Bilder und Originalton-Interviews mit Auszubildenden und Ausbildern ergänzt. Hierfür sucht der BVM noch Unternehmen, die bei der Produktion des Bild- und Tonmaterials kooperieren wollen.
Betriebe können auf Seite ihre Angebote für den Nachwuchs einstellen. Karlheinz Efkemann, Pressesprecher des Metallverbands: "Wer von Schülern und Jugendlichen gefunden werden möchte, sollte sich vergewissern, dass die in der BVM-Datenbank hinterlegten Informationen aktuell sind und dass dort zu erkennen ist, ob der Betrieb ausbildet bzw. Praktikanten sucht." Der Bundesverband werde mit den Landesverbänden Aktivitäten initieren, um die Einträge unter diesem Gesichtspunkt zu überprüfen und zu qualifizieren.
Damit sei auch der zweite große Schritt in Richtung Nachwuchskampagne gemacht: Ein Innungsbeauftragter sei inzwischen gefunden worden und werde sich in den nächsten Wochen den Landesverbänden persönlich vorstellen. Siegfried Huhle, Vorsitzender des Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit (AKÖ): "Es ist uns wichtig, dass die Betriebe, Innungen und Landesverbände den Innungsbeauftragten kennen lernen und ihre Wünsche und Anforderungen an ihn formulieren.“
Für das Frühjahr 2012 plant der (AKÖ) den nächsten Workshop zum Thema "Nachwuchskampagne“. Dort soll gemeinsam mit dem Innungsbeauftragten ein Maßnahmenkatalog für das nächste Jahr entwickelt und verabschiedet werden.
Die neue Seite finden Sie unter metallnachwuchs.de .