Kfz-Gewerbe ZDK-Spitze für weitere drei Jahre im Amt

ZDK-Präsident Robert Rademacher sowie die Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk und Ulrich Fromme in ihren Ämtern bestätigt.

ZDK-Spitze für weitere drei Jahre im Amt

Für weitere drei Jahre besteht Kontinuität an der Spitze des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK): Sowohl ZDK-Präsident Robert Rademacher, 71, als auch die Vizepräsidenten Ulrich Fromme, 55, und Wilhelm Hülsdonk, 59, erhielten auf der Mitgliederversammlung am 22. Juni in Essen das Vertrauen der Delegierten für eine weitere Amtszeit. Gegenkandidaten gab es nicht.

Robert Rademacher steht seit Juni 2006 an der Spitze des ZDK. Von 1972 bis 2005 war er Vorsitzender der Geschäftsführung der Gottfried Schultz GmbH & Co. KG, Ratingen, des inzwischen größten konzernfreien Partners des Volkswagen-Konzerns in Deutschland. Seit 2005 ist er Mitglied des Verwaltungsrates von Gottfried Schultz.

Wilhelm Hülsdonk ist als Bundesinnungsmeister und ZDK-Vizepräsident seit 2005 im Amt. Er führt einen Mehrmarken-Kfz-Betrieb in Voerde am Niederrhein. Ulrich Fromme, ZDK-Vizepräsident seit Juni 2006, ist Vorstandsmitglied des deutschen Smart-Händlerverbandes.

Neben dem dreiköpfigen Präsidium gehören dem ZDK-Vorstand 14 weitere ehrenamtliche Mitglieder an, die in Essen ebenfalls gewählt wurden. Neu im Vorstand sind Hans-Werner Norren, Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes Rheinland-Pfalz, und Andreas Senger, Vorstandsmitglied im Verband der Mercedes-Benz-Vertreter. Ausgeschieden sind Fritz Kuckartz und Bernhard Wirtz.

Für besondere Verdienste und jahrelanges ehrenamtliches Engagement für das Kfz-Gewerbe auf Bundesebene wurden Ulrich Fromme, Wilhelm Hülsdonk und Fritz Kuckartz mit der ZDK-Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Gute Stimmung im Kfz-Gewerbe

Anlässlich der Mitgliederversammlung des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) am 22. Juni in Essen stellte ZDK-Präsident Robert Rademacher auch die Zwischenbilanz des Autojahres 2011 vor. Dank der verbesserten Geschäftslage könne man seit einiger Zeit wieder auf einigermaßen zufriedene Autohändler treffen.

Dazu trage die aktuelle Marktentwicklung bei Pkw-Neuzulassungen mit einem Zuwachs von 13,1 Prozent auf 1,33 Millionen in den ersten fünf Monaten ebenso bei wie die Steigerung bei den Besitzumschreibungen. Von Januar bis Mai lag deren Zahl mit knapp 2,85 Millionen um 10,8 Prozent über dem Vorjahreswert.

Innerhalb eines Jahres seien die durchschnittlichen Standzeiten der Gebrauchten um 12 Tage auf durchschnittlich 82 Tage im Mai 2011 zurückgegangen. Auch das Werkstatt- und Servicegeschäft zeige sich stabil. So lag die Auslastungsquote der Werkstätten im Mai 2011 mit 86 Prozent auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Im bisherigen Jahresverlauf bis Ende Mai sei ein Plus von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Die aktuell positive Marktentwicklung werde von der guten Stimmung im Kfz-Gewerbe widergespiegelt. So zeige der aktuelle Geschäftsklimaindex des ZDK für das zweite Quartal 2011 den bisher höchsten Wert seit der ersten Datenerhebung im ersten Quartal 2010. Aktuell bewerteten 37,2 Prozent der Betriebe die Geschäftslage als „gut“ und 49 Prozent als „befriedigend“, und nur 13,8 Prozent bezeichneten sie als "schlecht". Das waren 0,8 Prozentpunkte weniger als im ersten Quartal.

Mit 71,5 Prozent gehe die Mehrheit der befragten Kfz-Betriebe davon aus, dass sich die Geschäftslage auch im dritten Quartal in befriedigender Weise stabilisiere, 15,5 Prozent rechneten sogar mit noch besseren Geschäften. Lediglich knapp ein Sechstel der Betriebe ginge demnach von schlechteren Geschäftsaussichten im "Sommerferienquartal" 2011 aus.