Andreas Popp bleibt Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV). Auf der Mitgliederversammlung in Berchtesgaden wurde Popp ebenso wie die Vizepräsidenten Harald Esser und Herbert Gassert bestätigt.
Andreas Popp bleibt Präsident der Friseure
Neben dem Präsidium wurde die gesamte Führungsmannschaft des ZV für weitere drei Jahre wiedergewählt. Franz-Josef Küveler bleibt Vorstandsmitglied und Art Director. Ebenfalls bestätigt wurden Sybille Hain, Jan Kopatz, Olaf Kraußlach, Hans-Rudolf Meyer und Rudolf Reisbeck.
Die Delegierten forderte erneut, steuerliche Privilegien von "unternehmerischen Kleinstexistenzen auf eine echte Bagatellgrenze zurückzuführen". Das soll die Wettbewerbssituation am Friseurmarkt fairer machen. Außerdem plädiert der Verband für die Abschaffung des Reisegewerbes. Diese "anachronistische Regelung" diene nur als Sprungbrett, die handwerksrechtlich begründete Meisterpflicht zu umgehen.
Neuer Hygieneleitfaden
Der Zentralverband hat einen branchenspezifischen Hygieneleitfaden erstellt. Auf Initiative des Gesundheitsausschusses sei in zweijähriger Vorarbeit eine umfangreiche Materialsammlung angelegt und in Kooperation mit der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohfahrtspflege die Broschüre "Hygiene im Salon" entwickelt und herausgegeben worden. Sie soll Betriebsinhaber und Mitarbeiter dabei unterstützen, Anwendungssicherheit in allen Bereichen der salonspezifischen Hygienepraxis zu erlangen. Die Broschüre ist bei der Berufsgenossenschaft für alle Friseurbetriebe kostenlos erhältlich.
Mit L'Oréal auf Nachwuchssuche
Zur Nachwuchsgewinnung will der Verband jetzt enger mit dem Kosmetikhersteller L'Oréal zusammenarbeiten. Man werde künftig gemeinsam Projekte zur Sicherung der Fachkräfte entwickeln, teilte der Verband mit. Angesichts des demografischen Wandels wollten sich beide Partner zunächst auf Aktionen zur Nachwuchsgewinnung konzentrieren und höher gebildete Schulabgänger für den Beruf zu interessieren. "L'Oréal Professionnel le Produkte repräsentiert die Welt der Mode und Schönheit wie kaum ein anderer und begeistert mit seinem glamourösen Auftritt nicht zuletzt die jungen Menschen", sagte Andreas Popp.
dhz