Bessere Geschäfte mit E-Marke Elektrobetriebe sehen E-Marke als Umsatzmotor und Indikator für Qualität

Mehr als jeder zweite E-Markenbetrieb setzt auf bessere Geschäfte durch die E-Marke. Diesen Schluss lassen die Ergebnisse einer Umfrage zu, die jüngst unter E-Markenbetrieben durchgeführt wurde.

Elektrobetriebe sehen E-Marke als Umsatzmotor und Indikator für Qualität

Die Chance auf mehr Umsatz rechnen sich die "E-Marker" vor allem deswegen aus, weil die E-Marke von den Kunden als Qualitätsindikator erkannt wird. Nach Einschätzung der meisten Befragten sind die Ansprüche der Kunden sehr hoch und werden in Zukunft noch weiter wachsen.

Fast alle Befragten begrüßen daher die Markeninitiative des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frankfurt/Main. Dass ein Handwerksverband so intensiv ein qualitätsorientiertes Markenkonzept wie die E-Marke verfolgt, bewerten sie sehr positiv. Die meisten hätten die Wichtigkeit eines solchen Markenkonzepts sogar explizit betont, teilt das Befragungsinstitut mit. "Die E‑Marken-Betriebe haben rechtzeitig erkannt, wie wichtig ihre Marke im heiß umkämpften Dienstleistungsmarkt ist. Die Kunden werden sich bei der Auftragsvergabe immer stärker an der Qualität der Leistung orientieren", schaut ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi in die Zukunft. Dem E-Markenkonzept haben sich seit seinem Start zu Jahresbeginn 2008 mehr als 4.100 Betriebe (Stand: Juli 2009) angeschlossen.

E-Markenbetrieb als Werbeargument und Qualitätsaussage

Wer es nicht bereits mit eigenen Augen gesehen hat, für den steht es jetzt schwarz auf weiß geschrieben: Die E-Marke erscheint immer häufiger in der Öffentlichkeit. Acht von zehn Befragten verwenden laut eigener Aussage die neue Marke bereits für ihre Werbung, Geschäftsausstattung oder für ihre Fahrzeuge. Damit wollen sich die Betriebe bei ihren Kunden offensichtlich ein Image als E-Markenbetrieb aufbauen. Denn knapp 70 Prozent der interviewten Personen benutzen die Tatsache, dass sie E‑Markenbetriebe sind, als Werbeargument oder Qualitätsaussage.

Das zeigen vermehrt auch die Internetauftritte der E-Markenbetriebe. Wer den Begriff "E-Marke" googelt, trifft schon bald auf Internetadressen von E‑Markenbetrieben, die auf ihrer Homepage die E-Marke erklären.

Marken sind angesagt

Die große Mehrheit der Befragten meint: "Mein Kundenstamm wird wieder markenbewusster. Hohe Qualität von Dienstleistung und Produkten wird wieder geschätzt." 54 Prozent aller Interviewpartner stimmen dieser Aussage eher und 26 Prozent stimmen ihr voll und ganz zu. Die Frage, ob die Kernbotschaft der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit eines E-Markenbetriebs die hohe Qualität seiner Arbeit sein sollte, bejahten fast alle Probanden (98%) und stellten dies als besonders wichtig heraus. Dabei betonten sie allerdings die Notwendigkeit, diesen hohen Qualitätsanspruch auch zu erfüllen.