Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz (BVRS) begrüßt das Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Die darin festgelegten verbesserten Fördermaßnahmen zur energetischen Gebäudesanierung sollten entsprechend genutzt werden, appelliert das Präsidium des Verbandes.
Förderung der Gebäudesanierung nutzen
"Mit Investitionen zur Energieeinsparung können wirkungsvolle Beiträge zur Arbeitsplatzsicherung bei Herstellern sowie im regionalen Handwerk geleistet werden", erklärt Wolfgang Cossmann, Präsident des BVRS.
Die Fördermaßnahmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau geben den Kommunen Gelegenheit, vor 1990 errichtete städtische Gebäude auf den energetischen Prüfstand zu stellen. Mit einer schnellen Auftragsvergabe könnten sie die heimische Wirtschaft unterstützen. Im privaten Bereich böte zudem die Verdoppelung des Steuerbonus für Handwerksleistungen auf 1.200 Euro Einsparpotenzial. Denn im Rahmen von wärmedämmenden Maßnahmen werde der Einbau moderner Rollladensysteme sowie eine Dämmung der Rollladenkästen gefördert. Energieverluste über die Fenster liessen sich so um bis zu 40 Prozent reduzieren.
Besonders bei der Gebäudesanierung könnten so konjunkturelle und arbeitsmarktpolitische Effekte erzielt werden. Cossmann betont weiter, dass für Haushalte, die für Sanierungsmaßnahmen keine Kredite benötigen, eine Energiesparprämie von 25 Prozent der Arbeitskosten – maximal 20.000 Euro – hilfreich wäre. Steuerpflichtige könnten so über einen Zeitraum von fünf Jahren jeweils bis zu 1.000 Euro bei ihrer Einkommensteuererklärung erstattet bekommen. Um auch im Mietwohnungsbestand die energetische Gebäudesanierung anzukurbeln, sollte für Vermieter der Erhaltungsaufwand auf bis zu fünf Jahre verteilt werden können.
dhz