ZDB Baugewerbe begrüßt Aufstockung der Gebäudesanierung

Das Baugewerbe begrüßt die Ausweitung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB): "Die Ankündigung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend um die die Klimaschutzziele der Bundesregierung auch nur annähernd zu erreichen."

Baugewerbe begrüßt Aufstockung der Gebäudesanierung

Die zusätzliche Bereitstellung von 500 Millionen Euro sei jedoch ein wichtiges Signal, dass Klimaschutz und Konjunktur weiterer Impulse bedürfen. Robl zeigte sich zufrieden, dass die gemeinsam von Handwerk und Baugewerbe vor der parlamentarischen Sommerpause erhobene Forderung Widerhall gefunden habe. "Angesichts explodierender Energiekosten und der extrem hohen Anzahl unsanierter Wohnungen muss die Bundesregierung weitere Mittel für die energetische Gebäudesanierung bereitstellen.“ Erklärte Robl abschließend.

Die Mitgliedsbetriebe des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes bewerten ihre Geschäftslage unterdessen etwas ungünstiger als im Vormonat. Eintrübungen zeichnen sich nach der mantliche Umfrage des ZDB für Juli 2008 seitens der westdeutschen Betriebe im Wohnungsbau und im Straßenbau ab. Die ostdeutschen Betriebe zeigen sich mit den Geschäften im gewerblichen Bau weniger zufrieden.

Die Baunachfrage fiel für die Baubetriebe der alten Länder vor allem im Wohnungsbau zurück. Aber auch im gewerblichen Bau und im öffentlichen Hochbau gingen offenbar weniger Aufträge als im Monat zuvor ein. In den neuen Ländern hält sich die Nachfrage in allen Sparten auf Vormonatsniveau.

Die Auftragsbestände sind meist zu niedrig. Die Baubetriebe im Westen melden für den gewerblichen Bau einen rückläufigen Auftragsbestand. Lediglich im sonstigen Tiefbau und im Straßenbau halten sich die Meldungen hinsichtlich eines ausreichenden bzw. zu kleinen Auftragsbestandes in etwa die Waage. In den neuen Ländern äußern sich die Baubetriebe über alle Bausparten hinweg unzufrieden mit dem Auftragspolster.

Die durchschnittliche Reichweite des Auftragsbestandes fällt im Westen für den Hochbau wieder auf weniger als 2 Monate. Im Straßenbau und im sonstigen Tiefbau blieb die mögliche Produktionsdauer bei 2,1 bzw. 2,0 Monaten. Die ostdeutschen Betriebe verzeichneten ebenfalls im Hochbau Einbußen bei der Reichweite auf nunmehr 1,8 Monate. Analog der Entwicklung im Westen bleiben die Reichweiten im Straßenbau mit 1,5 Monaten und im sonstigen Tiefbau mit 1,6 Monaten auf Vormonatsniveau.

fm