Metallbranche Metaller verhandeln erneut über neue Altersteilzeitregelung

Die vierte Verhandlungsrunde über die künftige Regelung der Altersteilzeit in der Metallbranche hat im baden-württembergischen Böblingen begonnen. Die baden-württembergische IG Metall und der Arbeitgeberverband Südwestmetall verhandeln federführend für die gesamtdeutsche Metallbranche mit ihren rund 420 000 Beschäftigten.

Metaller verhandeln erneut über neue Altersteilzeitregelung

In den bisherigen drei Verhandlungsrunden waren sich die Tarifparteien nicht näher gekommen. Hintergrund der Gespräche ist, dass die staatliche Förderung für den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben 2009 ausläuft. Die IG Metall fordert für ältere Beschäftigte auch ab 2010 die Möglichkeit einer Altersteilzeitregelung. Die Arbeitgeber plädieren nach Angaben eines Südmetall-Sprechers aufgrund der demographischen Entwicklung dafür, "nicht mehr so vielen Arbeitnehmern, nicht mehr pauschal und nicht mehr so früh" eine Altersteilzeit zu ermöglichen.

Um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen, wurden unterdessen die Warnstreiks fortgesetzt. Beschäftigte bei Opel im thüringischen Eisenach, bei Hörmann Automotive in Mainz-Gustavsburg, bei Thielmann AGKG, Teka Küchentechnik im hessischen Haiger sowie bei Seeger-Orbis in Königstein legten zeitweise ihre Arbeit nieder, sagte ein Sprecher des zuständigen IG Metall-Bezirkes Frankfurt. Ingesamt hätten sich am Montag rund 680 Arbeitnehmer beteiligt.

ddp