Für die rund 140.000 Beschäftigten im deutschen Maler- und Lackiererhandwerk gelten ab dem 1. April höhere Mindestlöhne.
Für Maler und Lackierer gelten ab 1. April höhere Mindestlöhne
Der Tarifvertrag zwischen der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und dem Hauptverband Farbe Gestaltung Bautenschutz vom 9. September vergangenen Jahr sei per Rechtsordnung des Bundesarbeitsministers Olaf Scholz (SPD) für allgemeinverbindlich erklärt worden, teilte die IG BAU mit.
Demnach erhöht sich der Mindestlohn West von 10,73 Euro auf 11,05 Euro. Im Osten steigt er von 9,37 Euro auf 9,65 Euro. Für einfachste Arbeiten wird er im Westen um 20 Cent auf 8,05 Euro zulegen, und im Osten erhöht sich der Mindestlohn für einfachste Arbeiten um 35 Cent auf 7,50 Euro.
Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk gibt es seit Dezember 2003. In den Branchen Dachdeckerhandwerk, Bauhauptgewerbe, Abbruch- und Abwrackgewerbe und in der Gebäudereinigung wurden sie ebenfalls bereits eingeführt.
ddp