Die gute Konjunktur hat zu Jahresbeginn zu einem deutlichen Arbeitsplatzzuwachs in der deutschen Metall- und Elektrobranche geführt.
Starker Stellenaufbau in der Metallbranche
Allein im Januar wurden 27.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Einen derart starken Aufbau von Arbeitsplätzen habe es seit den 1960er Jahren nicht mehr gegeben, freut man sich beim Arbeitgeberverband Gesamtmetall.
Insgesamt zähle die Branche gegenwärtig knapp 3,6 Millionen Beschäftigte. Das sind 130.000 oder 3,7 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. Viele Zeitarbeiter seien in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen worden.
Auch für die nächsten Monate rechnet die Branche mit weiteren Einstellungen. Von der guten Konjunktur profitiere auch der Ausbildungsmarkt. So seien 2007 mehr als 75.000 neue Lehrstellen geschaffen worden und damit elf Prozent mehr als 2006. Auch die Nachfrage sei ungebrochen.
Als Grund wies der Verband auf die "ungebrochene Nachfrage" nach Produkten aus der Branche. So sei die Nachfrage im Januar gegenüber dem Vorjahresmonat um zwöf Prozent gestiegen. Dabei habe vor allem die Auslandsnachfrage mit einem Plus von mehr als 16 Prozent zugelegt, während der Zuwachs im Inland mit mehr als sieben Prozent schwächer ausgefallen sei. Die Produktion sei im Januar auf Jahressicht um 10,5 Prozent gestiegen.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall ist der Dachverband von 22 Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie. In ihnen sind rund 6.100 Unternehmen mit mehr als zwei Millionen Beschäftigten organisiert.
ste mit Material von ddp