Unternehmensgruppe Würth steigert Betriebsergebnis
Der Vorteil der Beweglichkeit
Die Unternehmensgruppe Würth aus dem baden-württembergischen Künzelsau, die mit über 400 Gesellschaften in 86 Ländern weltweit aktiv ist, blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 zurück. Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, erläuterte vor der Presse den Konzernabschluss. Demnach steigerte das Unternehmen seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Prozent auf insgesamt 8,49 Milliarden Euro. Dieses Wachstum wurde trotz einer schwachen Konjunktur in Amerika und der Währungseffekte aufgrund des schwachen US-Dollarkurses erzielt. Wechselkursbereinigt lag die Umsatzsteigerung sogar bei 10,5 Prozent. Auch im Betriebsergebnis legte der Konzern kräftig zu. Mit 24,3 Prozent stieg das Betriebsergebnis überproportional zum Umsatz auf 640 Millionen Euro.
„Durch unsere dezentrale Struktur zeichnen wir uns in allen Geschäftsbereichen und Regionen durch eine sehr hohe Beweglichkeit aus und können somit ganz flexibel an unterschiedlichen Stellschrauben ansetzen, um erfolgreich zu arbeiten. Dies spiegelt sich unter anderem in der Vertriebsstruktur und in unserem Sortiment wider, die wir ganz flexibel auf die Anforderungen der Kunden im jeweiligen Markt anpassen“, beschreibt Robert Friedmann die Strategie der Würth-Gruppe. Die deutschen Gesellschaften der Würth-Gruppe erwirtschafteten im vergangenen Geschäftsjahr 3,45 Milliarden Euro, was einem Umsatzwachstum von 10,4 Prozent entspricht. Die internationalen Gesellschaften steigerten ihren Umsatz um 9,0 Prozent auf 5,04 Milliarden Euro.
Auch im Jahr 2007 stellte die Würth-Gruppe weltweit neue Mitarbeiter ein.
Insgesamt stieg die Zahl der Beschäftigten auf 63.699. Besonders erfreulich ist, dass die Würth-Gruppe in Deutschland bereits im zweiten Jahr in Folge über 1.000 Arbeitsplätze neu geschaffen hat. Die Würth-Gruppe investierte im letzten Geschäftsjahr 479 Millionen Euro in ihre Märkte. Das sind 54 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. 227 Millionen Euro (47,4 Prozent) entfallen dabei auf Deutschland.
Im Geschäftsjahr 2007 wuchs das Eigenkapital der Würth-Gruppe um 124 Millionen Euro auf 2,40 Milliarden Euro. Der Konzern verfügt damit über eine Eigenkapitalquote von 42,3 Prozent, mit der er nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt europäischer Handelsunternehmen liegt.
Die Würth-Gruppe gibt sich in ihrem Ausblick auf das laufende Jahr betont vorsichtig. Während der Umsatz steigen dürfte, wird beim Betriebsergebnis mit Stagnation gerechnet.hjs