Bund streicht sechs Milliarden
Deutlich weniger Subventionen
Die Subventionen des Bundes sollen 2012 auf 22,6 Milliarden Euro sinken. Das sind etwa sechs Milliarden Euro weniger als 2009. Das geht aus dem 23. Subventionsbericht der Bundesregierung hervor.
Nach Angaben der Regierung sei ein großer Teil des Rückgangs auf das Auslaufen von der Abwrackprämie und der Eigenheimzulage zurückzuführen. 2009 seien die Subventionen aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise auf einem sehr hohen Niveau gewesen, begründet die Regierung den Rückgang. Mit diesem Rückgang liegt die Höhe der Subventionen nun leicht unter dem Vorkrisenniveau von 2008.
Im vergangenen Jahr kosteten die Subventionen dem Bund 25,5 Milliarden Euro. 2011 sollen es knapp 24 Milliarden Euro sein. Im kommenden Jahr lässt sich der Bund vor allem die Energiewende einiges kosten. Unter anderem werden 838 Millionen Euro Finanzhilfe für die energetische Gebäudesanierung bereitgestellt. 2,3 Milliarden Euro sind für Steuerermäßigungen für Betreiber von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen veranschlagt sowie 1,1 Milliarden Euro für die Befreiung von der Stromsteuer für Unternehmen des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft. rh