Handwerksbetriebe sollen Lehrstellenbörsen nutzen

Ausbildungsappell von Wirtschaft, Politik und Arbeitsagentur

Handwerksbetriebe sollen Lehrstellenbörsen nutzen

Die Wirtschaftsverbände, unter ihnen der Zentralverband des Deutschen Handwerks, verschiedene Bundesministerien und die Bundesagentur für Arbeit appellieren an Unternehmen, Freiberufler und Behörden: Sichern Sie sich rechtzeitig Ihren Fachkräftenachwuchs! Schaffen Sie Ausbildungsplätze! Bilden Sie möglichst über den eigenen Bedarf hinaus aus und melden Sie Ihre Ausbildungsplätze den Agenturen für Arbeit und den Lehrstellenbörsen der Kammern und Verbände.

Geben Sie verstärkt auch Jugendlichen mit schwierigen Voraussetzungen eine Chance. Wenn Sie einen benachteiligten Jugendlichen ausbilden, können Sie dabei mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) unterstützt werden. Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Kammern und Verbände informieren und beraten Sie bei allen Fragen rund um die Ausbildung. Geben Sie Bewerbern möglichst frühzeitig Klarheit über den Stand ihrer Bewerbung. So sichern Sie sich die Jugendlichen, die am besten zu Ihnen passen, und Jugendliche wissen, ob sie ihren Bewerbungsprozess fortsetzen müssen. Der Appell richtet sich aber auch an die Jugendlichen: Bewerben Sie sich rechtzeitig und intensiv.

Blick über den Tellerrand

Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz hilft es, das breite Spektrum der Berufe und nicht nur einen Wunschberuf im Blick zu haben. Oft lohnt sich auch ein Blick in eine andere als die unmittelbare Heimatregion. Zudem sei es ein Gebot der Fairness gegenüber den Jugendlichen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, und gegenüber den Betrieben, die sich auf ihre Ausbildung einstellen, nicht durch Mehrfachzusagen an Bewerber oder Betriebe Ausbildungsplätze zu blockieren.dhz