Auf einem Routine-Einsatz im Landkreis Donau-Ries erleben zwei Handwerker massive Grenzverletzungen durch ihre Kundin – jetzt ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigung.

Ein ungewöhnlicher Fall von sexueller Belästigung zeigt, dass Übergriffe auch gegenüber Handwerkern ein Thema sind. In einer Gemeinde im nördlichen Landkreis Donau-Ries sollen zwei junge Handwerker (23 und 32 Jahre alt) während eines Einsatzes auf einem Privatgrundstück von ihrer 52-jährigen Auftraggeberin mehrfach unsittlich angefasst worden sein.
Nach bisherigen Ermittlungen bestellte die Frau die Männer für Arbeiten auf ihrem Grundstück. Während der Ausführung der Arbeiten soll sie ihnen wiederholt mit der flachen Hand auf das Gesäß geschlagen und sie am Genitalbereich gepackt haben, wobei einer der Handwerker Schmerzen erlitt. Die Männer erstatteten daraufhin Anzeige bei der Polizei.
Eher ungewöhnlicher Fall
Bei der Polizeiinspektion Donauwörth läuft nun ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die 52-Jährige wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, ein Delikt, das in dieser Konstellation nach Polizeiangaben nicht häufig angezeigt wird. avs