Update Betrüger drohen jetzt mit falscher Zwangsvollstreckung

Nach den Fake-Rechnungen für "Augenspül-Schilder" und das "digitale Präventionsmodul" legen Kriminelle nun nach: Aktuell verschicken Betrüger gefälschte DGUV-Schreiben mit massiven Drohungen – inklusive angeblicher Zwangsvollstreckung und SCHUFA-Eintrag.

Betrug per Post
Aktuell im Umlauf sind Schreiben mit dem Absender "DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" und dem Betreff "Letzte Zahlungsaufforderung – Vollstreckung & SCHUFA-Eintrag erfolgen ohne weitere Ankündigung". - © Pete - stock.adobe.com / mit KI generiert

Bereits seit Anfang des Jahres warnen BGN und DGUV vor perfide gefälschten Schreiben, mit denen Unternehmen zu Zahlungen für angebliche Pflichten wie "Augenspülstationen" oder ein "digitales Präventionsmodul" gedrängt werden. Die Täter arbeiten dabei mit täuschend echt aussehenden Dokumenten, gefälschten Telefonnummern und E-Mail-Adressen sowie Weiterleitungen auf echte Webseiten, um Vertrauen zu erwecken.

Nun hat die Betrugsmasche eine neue Stufe erreicht: Aktuell im Umlauf sind Schreiben mit dem Absender "DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" und dem Betreff "Letzte Zahlungsaufforderung – Vollstreckung & SCHUFA-Eintrag erfolgen ohne weitere Ankündigung". Beigefügt ist ein gefälschter "Titel zur Zwangsvollstreckung". Die Betrüger drohen mit sofortigen Pfändungen und negativen SCHUFA-Einträgen – doch auch diese Dokumente sind reine Fälschung.

So schützen sich Unternehmen jetzt

BGN und DGUV betonen, dass sie keine Rechnungen für Materialien oder Schulungen verschicken. Betroffene sollen keinesfalls zahlen, sondern umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten. Informationen zum aktuellen Stand der Betrugswelle gibt es unter www.bgn.de und www.dguv.de sowie über die kostenfreie Infoline der gesetzlichen Unfallversicherung unter 0800 60 50 40 4. avs