Ein Klick genügt: Kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe sind oft Ziel von Cyberangriffen. Wie der Bund KMUs bei der Sicherheit und vor allem im Ernstfall ab sofort besser unterstützen will.

Kleine und mittlere Unternehmen sollen neben der Prävention vor Cyber-Angriffen jetzt auch bei deren Bewältigung besser unterstützt werden. "Falls doch einmal der Ernstfall eintreten sollte, ist schnelle Hilfe gefragt", sagte Udo Philipp, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit Blick auf den Start der neuen "CYBERsicher-Notfallhilfe" für den Mittelstand. Die Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand habe mit der Notfallhilfe ein entsprechendes "Tool" entwickelt.
Schnelle Hilfestellung nach Cyber-Angriff
Wie es im Ministerium weiter heißt, sollen Unternehmen so mit nur wenigen Klicks den Vorfall besser einschätzen können. Auf Basis eines Online-Selbstchecks würden sie Handlungsempfehlungen sowie Informationen zu geeigneten öffentlichen Anlaufstellen erhalten. Daneben gebe es Rückmeldungen zu möglichen Hilfeleistungen von verfügbaren IT-Dienstleistungsunternehmen. Zu erreichen ist die Notfallhilfe unter: http://notfallhilfe.transferstelle-cybersicherheit.de/
Besonders häufig: Ransomware-Angriffe
Nötig werden die Maßnahmen, weil mit der zunehmenden Digitalisierung der Wirtschaft auch die Angriffsfläche für Cyberkriminelle steigt. "Kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Handwerksbetriebe sind mittlerweile häufig Ziel von Cyberangriffen", heißt es weiter. Eines der größten Risiken seien sogenannte Ransomware-Angriffe. Bei ihnen werden die Daten eines Unternehmens zuerst verschlüsselt, um deren Entschlüsselung anschließend erpresserisch anzubieten. Um zu sehen, wie gut oder schlecht das eigene Unternehmen vor Angriffen geschützt ist, kann als Präventionsmaßnahmen auch der "CYPERsicher-Check" der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand durchgeführt werden. bir
>> Weitere Informationen unter: https://transferstelle-cybersicherheit.de/