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© Ulrich SteudelSchmuckdesignerin Anne Menzel hat bei ihrer Ausbildung zur Graveurin an der Berufsfachschule in Neugablonz auch das Glasperlenwickeln erlernt. -
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© Ulrich SteudelDas zähflüssige Glas wird um einen Metallstab aus Tombak, einer Messinglegierung mit hohem Kupferanteil, gewickelt. Damit sich die erkalteten Glasperlen gut vom Stab lösen, ist er mit einer Schicht Kaolin überzogen. -
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© Ulrich SteudelErhitzt wird das Glas am sogenannten böhmischen Feuer. Dabei zentriert ein elfflammiger Brenner die Hitze exakt auf die zu bearbeitende Glasperle, ohne dass die zuvor gewickelten Glasperlen wieder schmelzen. -
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© Staatl. BFS für Glas und SchmuckAn der Staatlichen Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Neugablonz werden vier Handwerksberufe ausgebildet. Am beliebtesten ist unter den Bewerberinnen und Bewerbern eine Ausbildung zum Goldschmied. -
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© Staatl. BFS für Glas und SchmuckAngehender Silberschmied beim Planieren eines Tabletts. Nur im ersten Lehrjahr werden Gold- und Silberschmiede gemeinsam unterrichtet. -
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© Staatl. BFS für Glas und SchmuckZeichnerisches und malerisches Talent sowie ein gutes Farbgefühl sind wichtige Voraussetzung für eine Ausbildung zur Glas- und Porzellanmalerin an der Berufsfachschule. -
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© Staatl. BFS für Glas und SchmuckDie Ausbildung an der Berufsfachschule in Neugablonz ist stark praxisorientiert, hier ein angehender Graveur an der Prägematritze. -
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© Ulrich SteudelDer Rüdiger-Brunnen, das Wahrzeichen von Gablonz an der Neiße, wurde nach Krieg und Vertreibung abgerissen und in Prag eingelagert. Ende der 1960er-Jahre wurde er von der Stadt Kaufbeuren gekauft und in Neugablonz wieder aufgebaut. Die Bronzestatue ist ein Werk des Bildhauers Franz Metzner, der als Schöpfer des Leipziger Völkerschlachtdenkmals berühmt wurde. -
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© Ulrich SteudelPeter Seibt ist gelernter Werkzeugmacher, stieg aber schon 1983 in den Familienbetrieb ein, den sein Großvater im böhmischen Gränzendorf gegründet hatte. Seit 2004 führt er die "Friedrich Seibt Glaswarenfabrikation" als Inhaber. -
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© Ulrich SteudelDie Spitzen der Glasstangen werden im Druckerofen bei rund 1000 Grad Celsius so lange erhitzt, bis das Glas zähflüssig ist und sich mit dem richtigen Werkzeug in Form drücken lässt. -
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© Ulrich SteudelHier fertigt Peter Seibt Glaslager für erzgebirgische Weihnachtspyramiden. -
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© Ulrich SteudelPeter Seibt kann auf ein umfangreiches Lager an Glasstangen in mehr als 150 verschiedenen Farben zurückgreifen. -
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© Ulrich SteudelIn Seibts Glaslager findet sich auch manche Rarität wie diese Glasstange in Neurot, die 1946 in der Glashütte Schwäbisch Gmünd hergestellt wurde.