Im kommenden Jahr löst die siebte Generation des VW-Transporters den T6.1 ab – mit mehr Laderaum, engem Wendekreis und digitalen Instrumenten.

Stück für Stück gewährt Volkswagen Einblicke in den neuen VW Transporter. Obwohl die ersten Fahrzeuge des T7 erst im kommenden Jahr ausgeliefert werden, nimmt die Nutzfahrzeugsparte der Wolfsburger Autobauer schon Bestellungen entgegen – zu Nettopreisen ab 36.780 Euro für den Kastenwagen und 39.130 Euro für eine Pritsche mit Doppelkabine.
Der Bulli gilt im Transporterbereich als Stil-Ikone. Und so reiche eine Sekunde aus, um auch die siebente Generation als solchen zu erkennen, betont Chefdesigner Albert Kirzinger. In Front- und Heckpartie ähnelt der neue Transporter stark dem T5. Auch an der Silhouette wird die typische Bulli-Linie sichtbar. Dabei gelte das Prinzip "die Form folgt der Funktion", wie Kirzinger am Beispiel von Heckklappe und Heckflügeltür deutlich macht. Ihr Ausschnitt reicht bis weit in den Stoßfänger hinunter, sodass sich eine niedrige Ladekante von nur 575 mm bis 638 mm (je nach Version) ergibt.
Umfangreiche Ausstattung im neuen VW Transporter
Im Cockpit erwartet den Fahrer die gewohnt hohe Sitzposition. Vor ihm bauen sich die neuen digitalen Instrumente auf. Der 13-Zoll-Touchscreen des Infotainmentsystems mit DAB+-Radio sowie Apple Carplay bzw. Android Auto gehört ebenso zur Serienausstattung wie das Multifunktionslenkrad, das sich laut VW sogar mit Handschuhen leicht bedienen lässt. Die elektronische Parkbremse wandert in die Schalttafel, wodurch im Fußraum mehr Platz für den Durchstieg nach hinten frei wird.
Als einziges Nutzfahrzeug seiner Klasse wird der neue T7 mit einer Doppelkabine für den Pritschenwagen erhältlich sein. In diesem Fall sind sechs Sitzplätze an Bord: Fahrersitz plus Zweierbank in der ersten Reihe plus Dreierbank dahinter. Der Kastenwagen wird serienmäßig vorn mit zwei Einzelsitzen angeboten, weitere Varianten mit bis zu sechs Plätzen gibt es gegen Aufpreis.
Ladelänge und Breite zwischen den Radkästen wachsen
Gegenüber dem Vorgänger legt der T7 in der Länge wie in der Breite leicht zu, was mehr Platz im Laderaum schafft. Die Ladelänge wächst um 61 mm auf 2.602 mm bei normalem Radstand und in der längeren Version auf 3.002 mm gemessen am Boden. Die Breite zwischen den Radkästen vergrößerte sich um 148 auf 1.392 mm, sodass sich Europaletten deutlich leichter verstauen lassen. Die maximale Zuladung beträgt bis zu 1,33 t (mit Elektroantrieb 1,0 t). Die Anhängelast beträgt maximal 2,8 t.
Trotz seiner gestiegenen Maße passt der neue VW Transporter mit einer Höhe von weniger als 2 m (Normaldach) in alle gängigen Parkhäuser. Mit einem Wendekreis von 11,8 m (Normalradstand) lässt er sich auch in engen Passagen noch gut rangieren.
Seit mehr als 80 Jahren prägt der Bulli das Bild vom Transporter. Mit Multivan und ID Buzz gehören inzwischen weitere Fahrzeuge zur Familie, deren jüngstes Mitglied der T7 sein wird. ste