Zukunft Handwerk 2024 Der Kongress fürs Handwerk

Vorträge, Workshops und praxisnahe Tipps – das bietet die Messe Zukunft Handwerk dieses Jahr wieder zu Themen wie Gründung und Übergabe im Handwerksbetrieb, Gesundheit in handwerklichen Berufen sowie Fortschritt durch Digitalisierung. Was die Besucher von der dreitägigen Messe in München außerdem erwarten können.

Ein Höhepunkt beim Kongress Zukunft Handwerk im vergangenen Jahr: Das Gespräch von TV-Moderator Markus Lanz und Philosoph Richard David Precht über die Frage: "Wie sieht die Zukunft des Handwerks aus?" - © GHM

Zukunft Handwerk, der Kongress für das Handwerk, findet vom 28. Februar bis zum 1. März im ICM in München statt. Eine Veranstaltung, die sich Betriebsinhaber, Handwerksunternehmer und Geschäftsführer wieder dick im Terminkalender anstreichen sollten.

Im Zentrum des dreitägigen Kongresses stehen Themen wie Gründung und Übergabe im Handwerksbetrieb, Gesundheit in handwerklichen Berufen sowie Fortschritt durch Digitalisierung. Im Rahmen des Fokusthemas Arbeits- und Fachkräftemangel rückt der Kongress das Thema Frauen im Handwerk ins Zentrum und zeigt mit der Podiumsdiskussion "Gründung und Übergabe im Handwerksbetrieb: Gründen Frauen anders als Männer?" vielfältige Perspektiven auf. Zu diesem Thema diskutieren Tatjana Lanvermann, Bundesvorsitzende der Unternehmer-Frauen im Handwerk, Tijen Onaran, Unternehmerin, Global Digital Woman und bekannt aus "Höhle der Löwen" und Mateja Mögel, Chefredakteurin der Zeitschrift "freundin", mit zwei Handwerksbetrieben.

Dem Thema Neugründung und Übergabe kommt aufgrund des demografischen Wandels der Gesellschaft eine große Bedeutung zu – die Anzahl der potenziellen Betriebsnachfolger nimmt weiter ab und stellt den Erhalt von vielen Handwerksbetrieben infrage. Ebenfalls passend zum Thema Fachkräftegewinnung zeigen Aussteller, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden und langfristig gebunden werden können.

Gesundheit und Wohlbefinden im Handwerk

Das Thema Wohlbefinden und Gesundheit im Handwerk wird auf dem Kongress in vielfältiger Weise beleuchtet. Die gesundheitlichen Belastungen in den jeweiligen Gewerken variieren stark und gute Arbeitsbedingungen und gesunde Beschäftigte sind entscheidend für einen funktionierenden Betrieb. Hier setzt der Beitrag von Felix Neureuther an, der als ehemaliger Profisportler praxisnahe Tipps gibt, wie man im Handwerkeralltag fitter, schneller und gesünder arbeiten kann. Eine praktische Einheit, die die Bedeutung von körperlicher Fitness im Handwerksalltag verdeutlicht.

Das Start-up Cocrafter stellt eine innovative digitale Plattform vor, die Auftraggeber und Nachunternehmen vernetzt. Dieser Programmpunkt zeigt die Bedeutung digitaler Transformation im Handwerkssektor und ist für Besucher eine von mehreren Möglichkeiten, digitale Lösungen für die aktuellen betrieblichen Herausforderungen kennenzulernen.

Workshops und Miss und Mister Handwerk

Parallel zum Programm auf zwei Bühnen gibt es Workshops, für die sich die Besucher anmelden können. In Gruppen von höchstens 40 Personen werden praxisnahe Tipps, Wissen und Fertigkeiten zu Themen wie Social Media, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Fachkräftegewinnung vermittelt. Dieses Format bietet ausreichend Raum für Fragen, Austausch und Übungen vor Ort.

Die Wahl von Miss und Mister Handwerk findet 2024 erstmals bei Zukunft Handwerk statt. Am zweiten Abend lädt der Kongress alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Netzwerkabend ein, um in entspannter Atmosphäre den Austausch zu fördern und die Vernetzung zu stärken.

Holzmann Medien unterstützt als Medienpartner den Kongress mit den Marken "handwerk magazin", Deutsche Handwerks Zeitung und dem "Handwerker Radio", auch die Verlagsanstalt Handwerk ist dabei.

Wo gibt es Tickets?

Für die Zukunft Handwerk vom 28. Februar bis 1. März in München gibt es Tickets für ein, zwei oder drei Tage. Sie sind erhältlich unter: www.zukunfthandwerk.com. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Programmpunkten zu finden. dhz

Mutmacherin des Jahres

"Die Mutmacherin" – so heißt eine Auszeichnung, die zum ersten Mal von Zukunft Handwerk mit der Zeitschrift "freundin" vergeben wird. Die Gewinnerin und das Unternehmen werden im Rahmen des Kongresses geehrt. "Egal, ob nach einem Studium, langjähriger Berufstätigkeit oder einer Elternzeit -berufliche Neustarts erfordern Mut und Neugier auf Neues. Es ist nie zu spät für einen Neuanfang", sagt Mateja Mögel, die gemeinsam mit Anke Helle Chefredakteurin der "freundin" ist. "In unserer Gesellschaft müssen wir mehr Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Frauen im Handwerk eine zentrale Rolle spielen", sagt Cornelia Lutz, Projektleiterin von Zukunft Handwerk. Um die Vielfalt und Möglichkeiten zu verdeutlichen, die Frauen im Handwerk hätten, sei es wichtig, ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen.