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© Jana Tashina WörrleDie Gerberei Kolesch ist die einzige in Deutschland, die noch nach altsämischer – und damit ganz ursprünglicher – Art ganz ohne synthetische Mittel gerbt. Hauptsächlich bearbeitet sie Hirschhäute. Bevor das eigentliche Gerben beginnt, lagern die Rohfelle in einem kühlen Raum im Salz. -
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© Jana Tashina WörrleAchim und Jürgen Kolesch müssen die Rohfelle oft noch von Fleischresten befreien. -
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© Gerberei KoleschIm Fachwerkhaus der Gerberei Kolesch befindet sich die Hammerwalke. Hier findet der eigentliche Gerbprozess statt. -
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© Gerberei KoleschIn der Hammerwalke klopfen die Holzbalken den Dorschtran in die Hirschhäute. Hier wird noch traditionell altsämisch gegerbt. -
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© Jana Tashina WörrleAchim Kolesch prüft den Zustand der Hirschhäute während des Gerbens. Mehrmals wird Dorschtran in das Leder eingehämmert, der dann an der Luft trocknet und das Leder gerbt. -
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© Jana Tashina WörrleHirschhäute trocknen auf dem Dachboden des Fachwerkhauses. Achim Kolesch streicht sie in Form. -
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© Gerberei KoleschGut ein Jahr dauert es, bis aus einer Hirschhaut ein fertig gegerbtes Leder wird. Dann ist es sehr belastbar und lange haltbar. -
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© Jana Tashina WörrleDas Hirschleder wird glatt geschliffen. Dabei ist auch noch viel Handarbeit nötig. -
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© Jana Tashina WörrleDas Hirschleder muss glatt geschliffen werden und wartet in großen Haufen auf den nächsten Bearbeitungsschritt. -
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© Jana Tashina WörrleNicht alles Hirschleder kann gleich gut für Kleidung genutzt werden. Im Lager der Gerberei Kolesch gibt es auch Stapel von Leder, die aufwendiger hergerichtet werden müssen. Meist sind Narben auf der Hirschhaut, Löcher durch Stiche von Dasselfliegen oder auch Einschusslöcher der Jäger an ungeeigneter Stelle die Gründe. -
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© Jana Tashina WörrleIm Auftrag von regionalen Schäfereien bearbeitet die Gerberei Kolesch auch viele Schaffelle. -
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© Jana Tashina WörrleDas fertige Hirschleder ist nach dem Gerben weich und geschmeidig. Achim Kolesch schaut sich dann vor dem Färben an, ob das Leder Löcher oder Risse hat. Farbe bekommt das Leder nur auf einer Seite. Die Innenseite, die beim Tragen mit der Haut in Berührung kommt, bleibt naturbelassen. -
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© Jana Tashina WörrleFür die Hirschlederhosen aus altsämischer Gerbung ist die Gerberei Kolesch bekannt. -
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© Jana Tashina WörrleZur Anprobe kommen die Kunden von Achim Kolesch aus ganz Deutschland und noch weiter her in den kleinen Laden in der oberschwäbischen Kleinstadt Biberach. Die Hirschlederhosen müssen perfekt und eng sitzen.