Im Dezember passieren die meisten Einbrüche. Viele Deutsche werden über die Feiertagen Zeit mit der Familie verbringen und ihre Wohnungen unbeaufsichtigt lassen. Mit diesen Tipps kann man sein Heim vor Einbrechern schützen.
Wohnungseinbrüche gingen im Jahr 2016 zurück. Im Jahr 2015 zählte die Polizeiliche Kriminalstatistik noch 167.000 Fälle. Im vergangenen Jahr sank die Zahl um zehn Prozent auf etwa 151.000 Einbrüche.
Laut dem "Einbruch-Report 2017" des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kostet ein Einbruch im Durchschnitt 3.250 Euro. Besonders beliebt sind technische Geräte, Bargeld und Schmuck. Aus früheren Jahren, weiß der GDV, dass der beliebteste Monat für Einbrüche der Dezember ist.
Davor warnt auch kautionsfrei.de, über die Feiertage hätten Einbrecher Hochkunjunktur. Der Anbieter von Mietkautionsbürgschaften gibt fünf Tipps, um das Risiko eines Einbruchs zu minimieren.
Fenster und Türen abschließen
Ein gekipptes Fenster kann ein geübter Einbrecher schnell aufhebeln. Lässt man die Tür beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses nur ins Schloss fallen, hat es der Einbrecher auch nicht schwer. Hinzu kommt, dass das Opfer möglicherweise auf den Schäden sitzenbleibt. Nicht alle Versicherungen zahlen bei Unachtsamkeit.
Mögliche Einstiegshilfen entfernen
Einbrecher benutzen gerne Leitern oder Gartenmöbel um in höhere Etagen zu gelangen. Sind diese weggesperrt erhöht man den Aufwand.
Abschreckung durch Licht
Einbrecher fühlen sich in der Dunkelheit sicher. Diese Sicherheit lässt sich ihnen nehmen, wenn man Lampen mit Bewegungsmelder an sensiblen Stellen anbringt. Das schreckt den Einbrecher ab und alarmiert die Nachbarn.
Anwesenheit simulieren
Wirkt ähnlich wie durch Bewegung ausgelöstes Licht. Zeitschaltuhren an Lampen erwecken den Anschein, dass jemand zu Hause ist. Zusätzlich gibt es Geräte, die Alltagsgeräusche nachmachen. Dauert der Urlaub etwas länger, sollte jemand damit beauftragt werden, den Briefkasten regelmäßig zu leeren.
Keine Urlaubspostings in Sozialen Medien
Auch Einbrecher benutzen das Internet. Fotos oder Statusupdates vom Strand signalisieren die Abwesenheit. Hat der Einbrecher erst die Adresse rausgefunden wiegt er sich in Sicherheit. Gleiches gilt für Ansagen auf dem Anrufbeantworter. Keine Angaben wann und wie lange man weg ist draufsprechen. dk