Die teuersten Weltmetropolen 3450 Dollar für zwei Zimmer: Wo das Leben viel kostet

Wie hoch sind die Lebenskosten in den 47 größten Metropolen der Welt? Eine Studie zeigt, wo man die teuersten Mieten zahlt und wo man sich eine Anmeldung im Fitnessstudio besser zweimal überlegen sollte.

2520 Dollar monatlich verlangen Züricher Vermieter im Durchschnitt. - © santosha57/Fotolia.com

Eine Monatsmitgliedschaft im Fitnessstudio, ein Essen beim Italiener, einmal das Auto volltanken - je nachdem, wo man wohnt, kann das teuer werden. In einer Studie hat die Deutschen Bank die Lebenshaltungskosten der 47 größten Metropolen weltweit verglichen. Dabei wurden nicht nur Miet- und Spritkosten der einzelnen Städte berücksichtigt, sondern auch Ausgaben für Freizeitaktivitäten. Die Ergebnisse der Studie im Überblick.

Höchste Mieten in San Francisco

Wer bei der Miete sparen will, sollte nicht nach San Francisco ziehen. Mit rund 3450 US Dollar für eine Zweizimmerwohnung in mittlerer Lage führt die amerikanische Metropole die Liste der Städte mit den teuersten Mietpreisen an, dicht gefolgt von Hong Kong (3237 USD) und N ew York City (2909 USD). Auch eine deutsche Stadt hat es ins Ranking geschafft: Die Finanzmetropole Frankfurt am Main liegt mit 1463 Dollar im oberen Mittelfeld. Den 19. Platz sichert sie sich durch einen Anstieg der Mietkosten um ganze 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – einer der höchsten weltweit.

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    Zwar belegt Japans Hauptstadt Tokio in der Liste der Metropolen mit den höchsten Mietpreisen weltweit nur den zehnten Platz, trotzdem ist die Miete von 2010 US Dollar für eine Zweizimmerwohnung in mittlerer Lage alles andere als günstig.
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    In Sydney, Australien, liegen die Durchschnittskosten für ein Mietobjekt bei happigen 2134 Dollar.
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    Noch tiefer in die Tasche greifen müssen die Einwohner von Boston, USA. Eine Wohnung kostet sie hier monatlich 2225 Dollar.
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    Für eine Bleibe in der Stadt der Liebe zahlen Mieter jeden Monat rund 2290 Dollar.
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    Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands, besticht durch seine wunderschönen Bauten. Eine Zweizimmerwohnung ist aber auch hier alles andere als preiswert: Sie kostet durchschnittlich 2361 Dollar.
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    2520 Dollar monatlich verlangen Züricher Vermieter im Durchschnitt.
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    Big Ben, London Eye, Westminster Abbey - wer diese Sehenswürdigkeiten gern um sich hat, muss jeden Monat 2617 für die Miete zurücklegen.
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    Der Blick auf die atemberaubende Skyline New Yorks schlägt mit monatlich rund 2910 Dollar zugute.
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    Mit 3237 Dollar belegt Hong Kong den zweiten Platz der Rangliste. Nur eine Metropole ist teurer.
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    In San Francisco kostet die Mietwohnung unglaubliche 3449 Dollar. Damit schafft es die Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien auf den ersten Platz der Rangliste der Städte mit den teuersten Mietkosten 2017.

Teurer Sprit in Hong Kong

Lange Autofahrten sollten vor allem in Hong Kong vermieden werden: In der Sonderverwaltungszone kostet der Liter Sprit rund 1,90 Dollar. In Amsterdam und Oslo ist er zwar um einiges billiger, aber trotzdem nicht günstig: Mit rund 1,70 Dollar belegen die beiden europäischen Metropolen den zweiten und dritten Platz der Städte mit den höchsten Spritpreisen. Übrigens zählen auch Deutschlands Metropolen hier leider nicht zu den preiswertesten: In Frankfurt bezahlt man für einen Liter Sprit noch 1,47 Dollar (Platz 13), in Berlin sind es 1,43 Dollar (Platz 16). Beruhigt volltanken kann man hingegen in Boston, Jakarta und Kuala Lumpur. Hier liegen die Literpreise bei unter 0,60 Dollar .

Freizeit in Zürich ist kostspielig

Wer viel verdient, kann auch mehr ausgeben. Das gilt nicht für Menschen aus Zürich: Mit 5876 Dollar monatlich beziehen sie zwar ein mehr als nur ordentliches Gehalt, hohe Miet- und vor allem Freizeitkosten schmälern das Portemonnaie jedoch enorm. Ganz besonders Alleinstehende dürften sich darüber ärgern, denn für ein Date mit Dinner, Kinobesuch und Co. bezahlen die Züricher Singles rund 196 Dollar. Zum Vergleich: In Berlin zahlt man fürs Rendezvous durchschnittlich rund 100 Dollar.

Ob nun mit dem Partner oder allein: Auch wer gerne mal ein Bier im Pub nebenan trinkt, darf zumindest in Oslo, Singapur oder Hong Kong nicht knauserig sein. In der Hauptstadt Norwegens kosten 500 ml Bier ganze 9,90 Dollar, in Singapur 9,00 Dollar und in Hong-Kong immerhin noch 7,70 Dollar. Da haben die Deutschen es besser, zahlen sie in Frankfurt für ein Bier durchschnittlich lediglich 3,80 Dollar, in Berlin sogar 20 Cent weniger. Wer lieber auf Bier verzichtet und sich in seiner Freizeit körperlich fit halten möchte, sollte genau abwägen, wo er sich fürs Fitnessstudio anmeldet. Ganze 129 Dollar kostet zum Beispiel die monatliche Mitgliedschaft in einem Sportstudio in Japans Hauptstadt Tokio, gefolgt von Zürich mit rund 118 Dollar und N ew York City mit 117 Dollar. Frankfurt belegt mit durchschnittlich rund 45 Dollar einen positiven 35. Platz. ew