Mit Mercedes-Transporter im märkischen Sand Letztes Training vor der Frauenrallye Aïcha des Gazelles

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage verbleiben, ehe am 18. März vier Handwerkerinnen im Tross von Mercedes-Benz zur Frauenrallye Aïcha des Gazelles nach Marokko aufbrechen.

Bei der festen Schrägfahrt auf dem Gelände sind Neigungen bis etwa 42° möglich. - © Daimler/Belca

Im sandigen Gelände der Verkehrs-Versuchsanlage Horstwalde, 50 Kilometer südlich von Berlin, haben die vier Mei sterinnen noch einmal unter wü stenähnlichen Bedingungen trainieren können. "Da haben wir ein gutes Gefühl dafür bekommen, was der Sprinter alles lei sten kann", sagt Madeleine O ster, die als Fahrerin im Marokko ihre Feuertaufe erleben wird.

Zum Fahrtraining war die Dachdecker- und Zimmerermei sterin aus Bernka stel-Kues mit großer Erleichterung aufgebrochen. Denn unmittelbar vor dem Flug nach Berlin saß sie noch an der Fachhochschule Aachen in der mündlichen Prüfung, mit der sie ihr Studium zum Holzbauingenieur abgeschlossen hat – mit Bravour, wie die 26-Jährige direkt nach der Prüfung erfahren hatte.

Bei der Rallye wird sie gemeinsam mit Tischlermei sterin Catrin Peest, die als Beifahrerin die Navigation übernimmt, mit einem Sprinter von Mercedes-Benz starten. Eine Nummer kleiner ist der Transporter des anderen Handwerk steams bei der diesjährigen Aïcha des Gazelles.

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    Dritter Platz und bester Neueinsteiger bei der Rallye Aicha des Gazelles: Vanessa Wagner und Viola Hermann (von links). 2016 dürfen sie wieder an den Start.
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    Geschafft: Madeleine Oster (l.) und Catrin Peest starten für die Deutsche Handwerks Zeitung und handwerk magazin bei der Frauenrallye Aïcha des Gazelles .
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    Das Versuchsgelände Horstwalde ist ein Areal von 1.200 Hektar mit unterschiedlichen Freiflächen und technischen Anlagen.
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    Das überwiegend mit Kiefernforsten bestandene, leicht wellige Gelände macht Orientierungshilfen unumgänglich.
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    Bei dem Training sollten die Fahrerinnen die Autos von Daimler und die Fahreigenschaften besser kennen lernen.
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    Madeleine Oster und Catrin Peest waren vom Training begeistert.
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    Auch in der Wüste müssen die Rallye-Fahrerinnen steile Hänge hinunterfahren.
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    Ist zwar keine Wüste, aber das ehemalige Militärgelände bietet jede Menge Herausforderungen.
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    Beim Training wurde gestetet, wie sich das Auto bei starken Schieflagen verhält.

Dafür gehen Goldschmiedemei sterin Viola Hermann und SHK-Mei sterin Vanessa Wagner mit ihrem Vito als Favoriten ins Rennen. Immerhin haben sie einen dritten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Aber natürlich liebäugeln die Beiden mit dem Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen. ste