Die Stiftung Warentest hat 32 Renten gegen Einmalbetrag getestet, so genannte Sofortrenten. Nur zwei Angebote sind "gut".

Eine Sofortrente ist für Ruheständler sinnvoll, die keine anderen ausreichenden Einkommensquellen haben, etwa durch die gesetzliche Rente, Betriebsrente oder Mieteinnahmen.
Wer eine Sofortrente abschließt, sollte seine Lebenserwartung allerdings äußerst positiv einschätzen. Von den 32 Renten gegen Einmalzahlung, die die Zeitschrift "Finanztest" getestet hat, sind nur zwei "gut" und selbst beim Testsieger übersteigt die Rente erst nach etwa 24 Jahren den Einsatz. Kunden müssten also etwa 90 Jahre alt werden, wenn sie sicher sein wollen, dass der Versicherer ihnen insgesamt mehr an monatlicher Rente auszahlt, als sie eingezahlt haben, schreibt "Finanztest".
Zahlt ein Kunde mit 65 Jahren 100.000 Euro ein, wird ihm eine monatliche Mindestrente von 338 Euro garantiert, egal wie alt er wird. Die drei Versicherer mit der niedrigsten garantierten Rente zahlen nur 314 Euro im Monat, also 288 Euro weniger im Jahr. Neben der garantierten Mindestrente erhalten Kunden Überschusszahlungen, die der Versicherer mit dem eingezahlten Kapital erwirtschaftet. Die "Finanztest"-Experten raten zu einer volldynamischen Überschussrente. Hier könne die Rente nur steigen, aber nie sinken.
Ebenso empfiehlt "Finanztest" vor Abschluss einer Sofortrente die Alternativen Rürup-Rente für besser verdienende Selbstständige und Einmalzahlung in die gesetzliche Rente zum Beispiel für Beamte in Betracht zu ziehen. dhz
Der ausführliche Test Sofortrente erscheint in der Dezember-Ausgabe von "Finantest" und isst bereits unter test.de/sofortrente abrufbar.