Neuer Pick-up startet in Südamerika Renault stellt Pick-up Alaskan vor

Der Pick-up Renault Alaskan startet in Südamerika. In Deutschland kommt der Pickup, der auf dem Nissan Navara basiert, wohl erst 2017 auf dem Markt. Das ist der Alaskan im Detail.

...Von einer Kamera im Seitenspiegel, über Abschlepphaken aus Messing, bis hin zu einem Solarpanel auf dem Dach. - © Foto: Manuel Endress

Mit dem Pick-up Alaskan will Renault in das weltweit boomende Fahrzeugsegment der Pick-ups mit bis zu einer Tonne Nutzlast einsteigen. Der Newcomer wird von einem 2,3-Liter-dCi-Dieselmotor in Leistungsstufen von 160 und 190 PS angetrieben. Bereits 2015 präsentierte Renault den neuen Pickup in Paris. Nun startet der Alaskan in Südamerika. 2017 soll er auch in Deutschland erhältlich sein.

Alaskan soll helfen im Pickup-Segment fußzufassen

"'Der Alaskan ist ein entscheidender Baustein für unsere Wachstumsstrategie", sagte der Vorstand der LCV- (Leichte Nutzfahrzeuge) Sparte Ashwani Gupta damals bei der Präsentation in Paris. Mit dem Alaskan will sich   Renault dauerhaft im Pickup-Segment positionieren, das ru nd 40 Prozent des weltweiten Leichte-Nutzfahrzeuge-Marktes ausmacht.  

Große Ladefläche und Geländetauglichkeit

Die groß dimensionierte Ladefläche, die hohe Zuladung, die ausgeprägte Geländetauglichkeit und der Allradantrieb garantieren ein vielseitiges Einsatzspektrum im Alltag. Eine durchaus athletische Formgebung verleiht dem Nutzfahrzeug ein sportliches Aussehen. "Das neue Pick-up-Modell ist gleichermaßen für den harten gewerblichen Einsatz wie für Sport und Freizeit geeignet”, sagte Ashwani Gupta.  

Zuschaltbarer Allradantrieb

Renault bietet den Alaskan mit Heckantrieb sowie mit zuschaltbarem Allradantrieb an. Auf asphaltierten Straßen fährt die Allradversion mit Hinterradantrieb. Im leichten Gelände oder bei nachlassender Traktion lassen sich während der Fahrt bei Geschwindigkeiten bis 60 km/h durch den Wechsel in den 4H-Modus Vorder- und Hinterachse starr miteinander verbinden, so dass beide angetrieben werden.

Für besonders schweres Gelände und widrige Fahrbahnbedingungen mit komplettem Traktionsverlust verfügt der Alaskan zusätzlich über eine Geländeuntersetzung.

2,3-Liter-Diesel mit Twin-Turbo-Technik

Als Motorisierung für den Alaskan dient ein Common-Rail-Diesel mit 2,3 Liter Hubraum und Twin-Turbo-Technik. Hierbei sorgen laut Renault zwei unterschiedlich große Turbolader je nach Drehzahl einzeln oder zusammen für die Komprimierung der Ansaugluft. Dies ermögliche ein kraftvolles Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und mehr Leistung im oberen Drehzahlbereich.

Renault bietet das aus dem Renault Master bekannte Vierzylinder-Triebwerk in Leistungsstufen mit 160 und 190 PS an.

Highlights die wohl nicht in Serie gehen 

Bei der vergangenen  IAA präsentierte Renault den Alaskan noch als Showcar, mit Highlights wie eine Kamera im Außenspiegel, ein Solarpanel am Dach in das zwei große Scheinwerfer integriert sind oder Abschlepphaken aus Messing, die so nicht inden Serienfahrzeugen wohl nicht verbaut werden. Die Basis des Alaskan ist der neue Nissan Navara. "Den Alaskan wird es in verschiedenen Versionen zu kaufen geben", sagte Renault-Design-Chef Laurens van den Acker. Außerdem werde sich der Innenraum von dem des Nissan Navara unterscheiden, so der Niederländer.

In Deutschland ist der Verkaufsstart für den Alaskan erst für Mitte 2017 geplant. Produziert wird der Pickup seit 2016 in den Werken in Cordoba (Mexiko) und im spanischen Barcelona.

Fast kein toter Winkel mehr 

Eine Renault-Neuheit, die auch im Alaskan zu erwarten ist, ist der "Wide view mirror" Ein Spiegel, der in der Sonnenblende verbaut ist. Durch diese einfache aber effektive Lösung, wird der tote Winkel sichtbar. Außerdem soll es künftig für Renault Pro+ Kunden ein Prämienprogramm geben.  "Pro+" ist das Service-Center-Programm des französischen Autobauers, das sich ausschließlich an gewerbliche Kunden richtet.

Wann genau der Renault Alaskan in Deutschland auf den Markt kommt, ist noch nicht bekannt. dhz/end

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