Wer mit defekten Scheinwerfern, Bremslichtern oder Blinkern unterwegs ist, der riskiert ein Bußgeld. Zudem ist das Fahren ohne ausreichende Fahrzeugbeleuchtung gefährlich – besonders in der dunklen Jahreszeit. Fahrzeughalter sollten ihre Fahrzeuge dringend auf entsprechende Mängel prüfen.

Wenn im Herbst die Tage kürzer werden, müssen Autofahrer wieder häufiger das Licht am Wagen einschalten. Damit alle notwendigen Leuchten einwandfrei funktionieren, sollten diese gleich zu Sommerende oder spätestens zu Beginn des Herbstes überprüft werden, rät der TÜV Rheinland.
Um die Lichter zu prüfen, eignen sich Hauswände, Garagentore oder Schaufenster besonders. Dazu sollte es möglichst dunkel sein. Sollte eines der Lichter nicht mehr funktionieren, empfiehlt der TÜV, gleich dieselbe Leuchte auf der anderen Seiten des Fahrzeugs mit zu tauschen. Der Grund liegt in den ähnlich langen Lebensdauern der Birnen. Xenonbirnen sollte man wegen der Hochvolttechnik jedoch unbedingt von einem Fachmann wechseln lassen .
Ausrichtung des Lichtkegels entscheidend
Funktioniert etwa das Abblendlicht wieder, ist das noch keine Garantie auf eine gute Beleuchtung und damit Sicherheit. Nur wenn die Scheinwerfer auch korrekt eingestellt sind, ist beste Sicht in der Nacht garantiert. Zeigt der Lichtkegel nämlich zu sehr zur Straße, sieht man als Autofahrer nicht genug. Zu hoch eingestellt blenden sie entgegenkommende Fahrer .
Einen kostenlosen Lichttest bieten im Oktober viele Werkstätten, Prüfstellen der Autoclubs sowie Geschäftsstellen von TÜV oder GTÜ an. Neben der Funktionsfähigkeit der Leuchten wird deren richtige Einstellung überprüft. dpa