Konzern aus Hongkong übernimmt das Steuer im Vertrieb Mercedes-Benz verkauft ostdeutsche Niederlassungen

Mercedes-Benz verändert seine Vertriebsstruktur in Ostdeutschland. Sechs Niederlassungen werden von der Stern Auto GmbH übernommen, einer Tochtergesellschaft der Lei Shing Hong Group (LSH) aus Hongkong.

Die E-Klasse ist mit 13 Millionen weltweit abgesetzten Expemplaren das meistverkaufte Auto von Mercedes-Benz. - © Foto: Daimler

Nachdem bereits im vergangenen Jahr das Erfurter Autohaus Russ & Janot mit Niederlassungen in Weimar und Arnstadt an Stern Auto verkauft worden war, folgen nun weitere Mercedes-Benz-Niederlassungen in Leipzig, Dresden, Magdeburg, Schwerin, Rostock, Valluhn und Upahl. Der Kaufvertrag für diese Standorte wurde kürzlich unterzeichnet.

„Mit der LSH Group als einer der größten Mercedes-Benz Vertriebspartner weltweit haben wir einen sehr erfahrenen Händler gefunden, der zukunftsorientiert den Erfolg von Mercedes-Benz in Ostdeutschland sichern wird“, sagte Mercedes-Benz Vertriebsleiter Car sten Oder.

Die Mercedes-Benz Vertriebsgesellschaft und die IG Metall hatten sich bereits über wesentliche Inhalte eines Tarifsozialplans zur Absicherung sämtlicher Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in den ostdeutschen, bisher konzerneigenen Mercedes-Benz Autohäusern verständigt.

Dazu würden unter anderem Betriebsvereinbarungen zur Vergütungsregelung der Mitarbeiter, die Sicherung der betrieblichen Altersversorgung nach dem Übergang an neue Eigentümer und die Zahlung von Mitarbeiter-Boni sowie der Festlegung der Höhe der Erfolgsbeteiligung im Rahmen des Betriebsübergangs zählen, meldet Mercedes-Benz.

Die Stern Auto GmbH werde zukünftig die Verantwortung für weitere 15 bisher konzerneigene Mercedes-Benz Betriebe in Ostdeutschland und rund 1.000 Beschäftigte übernehmen, kündigte der Konzern an. ste